Taiwan verbessert Maßnahmen gegen die H7N9 Vogelgrippe

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Taiwan verstärkt derzeit seine Maßnahmen, um einer möglichen Epidemie der H7N9 Vogelgrippe entgegen zu wirken, nachdem es nun den ersten menschlichen Fall auf Taiwan gegeben hat.

Der 53 Jahre alte Patient, der Anfang des Monats von Festlandchina aus Suzhou, Jiangsu Provinz, nach Taiwan zurückgekehrt war, befindet sich in einem kritischen Zustand und wird derzeit in einem Krankenhaus in Quarantäne behandelt.

Taiwans Premierminister Jiang Yi-huah ließ verlauten, dass das größte Risiko darin bestehe, dass der Virus aus dem Ausland nach Taiwan eingeführt werde. Alle zentralen und lokalen Regierungsstellen müssten auf höchste Alarmstufe schalten und gemäß der geltenden Kontrollprozeduren bei Epidemien kooperieren.

Premier Jiang machte diese Äußerungen während eines Besuches beim Central Epidemic Command Center (CECC) in Taipei City. Er instruierte den Rat für Festlandangelegenheiten, das Außenministerium, das Innenministerium sowie das Ministerium für Transport und Kommunikation, den Informationsaustausch über die Krankheit zwischen beiden Seiten der Taiwanstraße genauestens zu evaluieren und notfalls auch Reiseverbote zu verhängen.

Der Premier sagte weiterhin, dass der Council of Agriculture (COA) ein Verbot für Viehschlachtung auf Taiwans nassen Märkten ab dem 17. Juni verhängen sollte, um einen Ausbruch des Virus zu verhindern. Das COA verkündete im Gegenzug, dass das Verbot vom 17. Mai 2013 an gelten solle.

Das CEEC wird künftig Grenzinspektionen, Behandlungsdiagnosen bei Fieberpatienten, Quarantäne Maßnahmen, Behandlung bei bestätigten Erkrankungsfällen, Erforschung der Impfproduktion und die Beschaffung von Anti-Virus Medikamenten scharf im Auge behalten.

Jiang Yi-huah sagte, man könne sich keine Verzögerung in der Herstellung von H7N9 Impfstoffen erlauben, damit diese einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stünden. Das Kabinett werde notfalls die nationalen Sekundärreserven verwenden, um Medikamente aus anderen Ländern zu beschaffen.

Der Rat für Festlandangelegenheiten hat eine Reisewarnung der Stufe „gelb“ erlassen, für fünf festlandchinesische Provinzen – Anhui, Henan, Jiangsu, Shandong und Zhejiang – so wie für die Städte Peking und Shanghai. Alle Bürger Taiwans sind angehalten zu prüfen, ob es derzeit wirklich notwendig ist, in diese Regionen zu reisen, und sie sollten zu jeder Zeit sehr vorsichtig sein.

Beitrag von auf 30. April 2013. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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