Tolle Knolle für feine Genussmomente: Kohlrabi kommt jetzt frisch auf den Tisch

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Berlin, 18. August 2015. Frischer Kohlrabi lässt sich an der geschlossenen Knolle und den knackig-grünen Blättern erkennen. Wer ihn nicht direkt verar-beiten will, sollte ihn im Gemüsefach des Kühlschranks verstauen. „Dort kann er ungefähr eine Woche aufbewahrt werden“, erklärt Andi Schweiger, Betrei-ber eines Münchner Sternerestaurants und Botschafter der Kampagne „Deutschland – Mein Garten. „Am besten das Blattgrün direkt nach dem Kauf abzupfen. So bleibt der Kohlrabi länger saftig-frisch.“

Volle Vielfalt in Farbe und Geschmack
Die deutschen Erzeuger bauen rund 50 verschiedene Kohlrabisorten an. Wich-tigste Unterscheidungsmerkmale sind Form und Farbe. Die Knollen können kugelig, plattrund oder oval sein. Das Farbspektrum reicht von zart-grün bis bläulich-violett. Das Fruchtfleisch ist bei allen Sorten weiß. Es schmeckt süß-lich-nussig und enthält viele lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe.

Vor der Zubereitung des Gemüses zunächst den Wurzelansatz entfernen. An-schließend die Knollen vom unteren Ende zum Blattansatz hin schälen. Dafür am besten einen Sparschäler verwenden. Die holzigen Stellen immer gründlich entfernen. Danach den geschälten Kohlrabi waschen und je nach Zubereitungs-art raspeln oder in mundgerechte Stücke schneiden.

Kohlrabi ist eine kulinarische Allzweckwaffe
In der Küche ist Kohlrabi, dessen Name sich vom lateinischen Wort für „cau-lis“ – Kohl – und „rapum“ – Rübe oder Wurzelknolle ableitet –, vielfältig ein-setzbar. „Kohlrabi passt nicht nur zur klassischen Mehlschwitze, sondern kann aufgrund seines tollen Aromas viel mehr. Er schmeckt in Aufläufen und Sup-pen, kurz angebraten oder einfach roh – als Snack zwischendurch oder im Sa-lat“, erklärt „Deutschland – Mein Garten.“-Botschafter Andi Schweiger.

Hier verrät der Sternekoch seine beiden Lieblings-Rezepte: „Im Sommer ser-viere ich sehr gern Kohlrabi-Suppe, verfeinert mit Thymian und Petersilie. Ein herrlich frisches Geschmackserlebnis. Allen, die es bissfester mögen, empfehle ich paniertes Kohlrabi-Cordon bleu mit herzhafter Emmentalerfüllung. Das passt wunderbar zum fein-nussigen Aroma der Kohlrabiknollen.“

Schon gewusst?
• In Deutschland liegen rund 60 Prozent der europäischen Kohlrabi-Anbauflächen.
• Erzeuger Nummer 1 unter den Bundesländern ist Nordrhein-Westfalen, ge-folgt von Rheinland-Pfalz und Niedersachsen.
• 550 Gramm Kohlrabi kaufte jeder Deutsche im Schnitt im Jahr 2014 – ein Zuwachs von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

* Quelle: Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) 2015

Rezepte für das ganze Jahr
Die Gastronomen Andi und Franzi Schweiger sind die Botschafter der Ver-braucherkampagne „Deutschland – Mein Garten.“. In ihrem Münchner Sterne-Restaurant legen die Köche Wert auf heimische Produkte und eine hohe Qualität der Ware. Die Gastronomen haben exklusiv für die Kampagne Rezepte entwickelt, die das ganze Spektrum der heimischen Obst- und Gemüseerzeugnisse abdecken.

Beitrag von auf 24. August 2015. Abgelegt unter Ernährung. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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