„Vorbeugen. Schützen. Impfen.“ ist das Motto der 10. Europäischen Impfwoche / Ziel der WHO sind höhere Impfraten – Nachholbedarf bei HPV-Impfung

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Wie wichtig die Impfung eines jeden Kindes für die
Verhütung von Krankheiten und den Schutz von Menschenleben ist,
darüber will die 10. Europäische Impfwoche aufklären, die vom 20. bis
25. April 2015 unter Federführung der WHO stattfindet. Ziel ist es,
unter dem Motto „Vorbeugen. Schützen. Impfen.“ für das Thema
Impfungen zu sensibilisieren und somit höhere Impfraten zu erreichen.

Impfungen haben bisher mehr Menschenleben gerettet als jede andere
gesundheits-politische Intervention. Dennoch sind die Impfraten oft
zu niedrig, um vor allem Kinder frühzeitig vor vermeidbaren
Krankheiten zu schützen – wie bei der HPV-Impfung, die
Gebärmutterhalskrebs verhindern kann.

Jährlich werden in Deutschland etwa 4.600 Fälle von
Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert. Die HPV-Impfung kann davor
wirksam schützen. Für einen flächendeckenden Bevölkerungsschutz
müssten aber mindestens 80 % aller Mädchen geimpft sein. Die
durchschnittlichen HPV-Impfraten liegen bei den 12- bis 17-jährigen
Mädchen jedoch deutschlandweit lediglich bei ca. 40 %.[1]

HPV-Impfung für alle Mädchen ab 9 Jahren empfohlen

Auf die niedrigen Impfraten hat die Ständige Impfkommission am
Robert Koch-Institut (STIKO) bereits reagiert und die Altersgrenze
für die Impfempfehlung herabgesetzt: Die Impfung gegen die HPV-Typen
16 und 18 ist jetzt für alle 9- bis 14-jährigen Mädchen öffentlich
empfohlen.[2] Einer der beiden verfügbaren Impfstoffe kann
zusätzlich vor den HPV-Typen 6 und 11 schützen und damit
Genitalwarzen vorbeugen. Um einen höchstmöglichen HPV-Impfschutz zu
erreichen, ist es wichtig, Mädchen zu impfen, bevor es zu einer
Infektion kommen kann.

Die Impfung kann vom Kinder- und Jugendarzt z. B. bei den
Vorsorgeuntersuchungen U11 (im Alter von 9 bis 10 Jahren) und J1 (im
Alter von 12 bis 14 Jahren) durchgeführt werden. Doch auch weitere
Besuche beim Haus- und Frauenarzt sollten als Anlass dienen, den
Impfstatus zu überprüfen, denn die HPV-Impfung kann auch zu einem
späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Die Kosten werden von den
gesetzlichen Krankenkassen für Mädchen von 9 bis 17 Jahren erstattet.

Über die Sanofi Pasteur MSD Deutschland GmbH (SPMSD)

Sanofi Pasteur MSD ist ein Joint Venture der Merck & Co Inc. –
außerhalb der USA und Kanada bekannt als MSD – und von Sanofi
Pasteur, der Impfstoffsparte des französischen Pharmaunternehmens
Sanofi S.A. SPMSD ist das einzige Unternehmen in Europa, das sich
ausschließlich auf Impfstoffe spezialisiert hat. Als
Gemeinschaftsunternehmen profitiert SPMSD von der Innovationskraft
und Erfahrung der beiden Unternehmen Merck und Sanofi, deren
Forschungsabteilungen weltweit an der Entwicklung neuer und
verbesserter Impfstoffe arbeiten.

Referenzen:
1 Poethko-Müller C et al. Impfstatus und Determinanten der Impfung
gegen humane Papillomviren (HPV) bei Mädchen in Deutschland.
Ergebnisse der KiGGS-Studie – Erste Folgebefragung (KiGGS Welle 1).
Bundesgesundheitsbl 2014;57:869-877.
2 Ständige Impfkommission (STIKO). Epidemiologisches Bulletin
2014;34:305-340.

Pressekontakt:
Sanofi Pasteur MSD GmbH
Dr. Tobias Berenz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 06224 594-274
Fax: 06224 594-4274
tberenz@spmsd.com
www.spmsd.de

komm.passion GmbH
Carolin Ruthe
Tel.: 040 42 32 40-52
Fax: 040 42 32 40-81
carolin.ruthe@komm-passion.de

Beitrag von auf 31. März 2015. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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