Wenn Neurodermitis die Kleinsten quält (FOTO)

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Entzündete Hautstellen und ein fast ständiger Juckreiz: Die
häufigsten Symptome der Neurodermitis sind quälend und treffen
ausgerechnet Babys und Kleinkinder besonders häufig. Die
Hauterkrankung beeinträchtigt den Alltag betroffener Familien enorm
und sollte daher so früh und so wirksam wie möglich behandelt werden.
Dabei gilt es einiges zu beachten.

Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die in
Schüben verläuft. Erste Symptome zeigen sich oftmals schon in den
ersten Lebensmonaten. Bei Säuglingen und Kleinkindern bis zum Ende
des zweiten Lebensjahres treten die juckenden Hautveränderungen vor
allem im Gesicht auf, aber auch an Oberkopf, Nacken, Rumpf und den
Außenseiten der Arme und Beine. Im Vordergrund der Erkrankung steht
der sehr starke Juckreiz, der die Kinder nicht zur Ruhe kommen lässt.
Daher ist es wichtig, dass Eltern schon beim ersten Verdacht auf
Neurodermitis einen dermatologisch geschulten Kinderarzt aufsuchen
und eine angemessene Behandlung beginnen.

Herausforderung: Dünne Kinderhaut

Ein wichtiger Bestandteil jeder Neurodermitisbehandlung ist das
tägliche Eincremen mit einer pflegenden Basistherapie, um den Mangel
an Fett und Feuchtigkeit auszugleichen. Im Fall eines Ekzemschubs
muss zusätzlich eine antientzündliche Behandlung erfolgen. Dabei ist
zu berücksichtigen, dass die Haut bis ins Kleinkindalter hinein noch
besonders dünn, empfindlich und somit anfällig für Nebenwirkungen
ist. Daher werden Kortikoide, die beim akuten Schub sehr wirksam
sind, vor allem bei sehr jungen Patienten nur in den ersten Tagen
eingesetzt. Damit wird einer möglichen zusätzlichen Hautverdünnung
vorgebeugt, die bei längerer Anwendung auf der empfindlichen Haut als
unerwünschte Nebenwirkung auftreten kann. Zur wirksamen und sicheren
Weiterbehandlung des akuten Ekzems empfehlen Ärzte so genannte
Calcineurininhibitoren. Diese hemmen auf Ebene des Immunsystems ganz
gezielt das Entzündungsgeschehen. Zudem fördern sie die Regeneration
der Hautbarriere und verhindern so, dass weiterhin
entzündungsauslösende Allergene und Reizstoffe in die Haut eindringen
können. Calcineurininhibitoren dürfen auch an empfindlichen
Hautregionen und über einen längeren Zeitraum eingesetzt werden.

Tipps & Infos gibt die Broschüre „Neurodermitis – Grundlagen für
eine erfolgreiche Behandlung“. Sie wurde mit finanzieller
Unterstützung der LEO Pharma GmbH realisiert und kann kostenfrei
postalisch oder im Internet angefordert werden: Deutsche Haut- und
Allergiehilfe e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn,
www.dha-neurodermitis-therapie.de.

Pressekontakt:
Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V.
c/o MedCom international medical & social communication GmbH
Dr. Heike Behrbohm
René-Schickele-Straße 10
53123 Bonn
0228 / 308210
0228 / 3082133
behrbohm@medcominternational.de
www.dha-neurodermits-therapie.de

Original-Content von: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 23. August 2018. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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