Weser-Kurier: Kommentar von Iris Hetscherüber die Elbphilharmonie

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Na endlich. Neuneinhalb Jahre hat es gedauert, die
Elbphilharmonie zu bauen, jetzt ist das Konzerthaus fertig. Ab
Sonnabend kann man sich auf der Plaza tummeln. Etwas mehr
Großzügigkeit wäre allerdings angebracht gewesen. Warum muss der
Besuch zwei Euro kosten?

Immerhin war der Hamburger Senat bisher auch sehr freigiebig, wenn
es bei dem Konzerthaus um das Thema Geld ging. 800 Millionen
(Steuer-)Euro hat der Bau letztendlich gekostet, dafür erhält Hamburg
ein neues, architektonisch herausragendes Wahrzeichen mit einem
Konzertsaal als Kern, mit dem man sich in der Weltspitze
positionieren will. Gleichzeitig soll aber ein abgestuftes
Preissystem auch dafür sorgen, dass sich möglichst viele Hamburger
einen Besuch leisten können.

Selbstbewusste Pläne, mit denen die Stadt signalisiert, dass man
jetzt nach vorne schauen will. Trotzdem wäre ein wenig Demut
angebracht. Doch Ex-Bürgermeister Ole von Beust schwurbelt von “zu
geringer Planungstiefe” zu Beginn des Projekts und wischt die
Verzehnfachung der Kosten mit einem “Hinterher ist jeder klüger” vom
Tapet. Das ist entschieden zu lässig.

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Beitrag von auf 31. Oktober 2016. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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