Weser-Kurier:Über Floating Homes schreibt Jürgen Theiner:

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Schlüsselfertige Eigenheime auf schwankenden
Pontons – so etwas wird es in Bremen auf absehbare Zeit nicht geben.
Schade, denn sie hätten den maritimen Charakter der Überseestadt und
anderer Wasserlagen noch stärker akzentuieren können. Vor fünf Jahren
hatte sich die Baubehörde dem Thema noch positiv genähert, und die
Gründe für den jetzt vollzogenen Sinneswandel sind nicht wirklich
überzeugend dargelegt. Der Tidenhub in Bremen lag auch im Jahr 2011
bereits bei 4,20 Meter, und auch an den sonstigen Rahmenbedingungen
hat sich inzwischen wenig geändert. An der Herangehensweise der
Behörde schon. Damals überlegte man, wie sich Floating homes
realisieren lassen, diesmal suchte man nach Hindernissen. Dann wird
man natürlich fündig und schafft es, ein Projekt zu Tode zu prüfen.
Der wahre Grund für die Absage ist: In der Baubehörde hat man derzeit
Wichtigeres zu tun als Bebauungspläne für Wasserflächen auszutüfteln.
Floating homes wären die Kür gewesen, der Bau Tausender neuer
Wohnungen ist die Pflicht. Darauf will man sich konzentrieren. Es
wäre besser gewesen, dies ganz offen auszusprechen.

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Beitrag von auf 13. Oktober 2016. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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