Westfalen-Blatt: Lügde: Opfer mussten andere Kinder sexuell missbrauchen

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Im Missbrauchsfall Lügde hat die
Ermittlungskommission ihre Akten samt Abschlussbericht an die
Staatsanwaltschaft Detmold übergeben. Darin wird dem
Hauptbeschuldigten Andreas V. aus Lügde nach
WESTFALEN-BLATT-Informationen der Missbrauch von 28 Opfern zur Last
gelegt. Sein Komplize Mario S. aus Steinheim soll 18 Opfer
missbraucht haben. Die Taten der beiden Männer reichten den
Ermittlungen zufolge bis zur Vergewaltigung kleiner Kinder. Aus der
Akte ergibt sich außerdem, dass missbrauchte Kinder auf dem
Campingplatz gezwungen worden sein sollen, an anderen Kindern
schwerste Sexualstraftaten vorzunehmen. Sie sollen dabei von Andreas
V. dirigiert worden sein, der die Taten aufgenommen haben soll.
Erste Missbrauchstaten an einem Mädchen soll der Hauptbeschuldigte
bereits in den 90er Jahren begangen haben, sie können aber wegen
Verjährung nicht mehr verfolgt werden. Auf Grundlage der
Ermittlungsakte wird die Staatsanwaltschaft Detmold voraussichtlich
in dieser Woche erste Anklagen erheben. Parallel ermittelt die EK
„Eichwald“ weiter.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Christian Althoff
Telefon: 0521 585-261
c.althoff@westfalen-blatt.de

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Beitrag von auf 13. Mai 2019. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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