Zweifel am Body-Mass-Index – Experten interessieren sich vor allem für andere Maßgrößen

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Lange Zeit galt der Body-Mass-Index (BMI) als
entscheidende Antwort auf die Frage: Bin ich zu dick? Experten
zufolge reicht er allein aber nicht aus. “Der BMI ist zwar ein
einfaches Maß zur Orientierung, hat aber seine Schwächen”, betont die
Wissenschaftliche Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums Adipositas
an der Technischen Universität München, Dr. Christina Holzapfel, im
Patientenmagazin “HausArzt”. So macht der Index lediglich Aussagen
über das Gewicht, nicht aber über die Zusammensetzung des Körpers,
unterscheidet nicht zwischen Fett- und Muskelmasse. Auch wo genau
Fettdepots liegen, schlägt sich nicht im BMI nieder. Für Mediziner
ist das jedoch ausschlaggebend, denn für die Gesundheit gefährlich
ist besonders das Fett am Bauch zwischen den Organen. “Statt nur den
BMI zu ermitteln, sollte deshalb auf jeden Fall auch der Bauchumfang
gemessen werden”, fordert Dr. Matthias Riedl, Ärztlicher Leiter des
Medicums Hamburg. “Nur so lässt sich ein gesundheitliches Risiko
beurteilen.” Für Riedl ist dies “das entscheidende Maß”. Bei Frauen
sollte er weniger als 88, bei Männern unter 102 Zentimeter betragen.

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Das Patientenmagazin “HausArzt” gibt der Deutsche Hausärzteverband
in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag heraus. Die Ausgabe 4/2016
wird bundesweit in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben.

Pressekontakt:
Sylvie Rüdinger
Tel. 089 / 744 33 194
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: presse@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de

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Beitrag von auf 24. Oktober 2016. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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