Asthma-Kontrolle: Selbsteinschätzung als erster Schritt

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Seit den 1970er-Jahren steigt die Anzahl der Menschen, die von Asthma betroffen sind, stetig an. Mittlerweile leiden rund 4 Millionen [1] Menschen in Deutschland an der Erkrankung, welche auch weltweit zu den meistverbreiteten chronischen Krankheiten zählt. Derzeit ist Asthma nicht heilbar. Bereits alltägliche Aufgaben für Menschen mit schwerem Verlauf können zur Herausforderung werden. Hier spielt der Status der Asthmakontrolle deshalb eine entscheidende Rolle.

Vielfältige Auslöser

Die typischen Symptome sind auffällig: pfeifende Atmung, Husten und Atemnot. Die Auslöser sind aber oftmals sehr viel schwieriger zu identifizieren und sind nicht bei allen Patienten gleich. Bei allergischem Asthma sind häufig Umweltfaktoren (z. B. Pollen) Reize. Das Immunsystem überreagiert auf Stoffe, auf die eigentlich keine Reaktion erforderlich wäre. Es kommt zur Verengung der Atemwege. Zudem werden in den Bronchien höhere Mengen an Schleim produziert, die wiederum ein eingeengtes Brustgefühl verursachen. Auch eine Virusinfektion kann solch eine Reaktion auslösen, für manche Betroffene stellen dagegen andere Faktoren, wie Stress, einen Reiz dar.

Schweres Asthma besonders belastend

5-10 Prozent der Betroffenen leiden unter schwerem Asthma.[2] Bei ihnen ist das Asthma häufig auch unkontrolliert. Das bedeutet, dass in den letzten 4 Wochen Symptome mindestens zweimal pro Woche aufgetreten sind, es zu Aktivitätseinschränkungen sowie nächtlichem Erwachen durch die Erkrankung kam und Bedarfsmedikation häufiger als zweimal wöchentlich benötigt wurde (Abb.1). Das wiederum führt dazu, dass 97 Prozent der Betroffenen ihren täglichen Aufgaben nicht nachgehen können. 83 Prozent erleben Auswirkungen auf ihre Beziehung und bis zu 50 Prozent leiden an Symptomen einer Depression (Abb. 2).[3] [4] Dazu kommen Gedanken wie: In welcher Situation bin ich, wenn der nächste Anfall kommt? Was, wenn ich meinen Inhalator nicht dabeihabe? Wissen die Menschen in meiner Umgebung, was bei einem Anfall zu tun ist? Wie sorge ich im Ausland vor, wenn kein Facharzt zu erreichen ist?

Selbsttest liefert erste Einschätzung

Insbesondere bei chronischen Verläufen ist es hilfreich, die eigene Erkrankung zu verstehen. Denn je besser man das Krankheitsbild und die Therapiemöglichkeiten kennt, desto leichter kann ein selbstbestimmtes und aktives Leben geführt werden. Oft kann eine Selbsteinschätzung erste Hinweise auf einen unzureichend kontrollierten Asthma-Status liefern. Einen einfachen Selbsttest und weitere Informationen finden Sie hier: https://www.typ2-inflammation.de/asthma-patienten . Auch ein Gespräch mit einem Lungenfacharzt kann helfen, die individuell geeignete Behandlung zu finden. Je nach Schweregrad stehen von inhalativen Therapien bis Biologika verschiedene Optionen zur Verfügung. Machen Sie den ersten Schritt und hinterfragen Sie Ihren Asthmastatus für ein möglichst normales Leben ohne Angst vor dem nächsten Asthmaanfall.

Referenzen

[1] Akmatov MK, Holstiege J, Steffen A, Bätzing J. Versorgungsatlas Bericht Nr. 18/08. Berlin 2018. DOI: 10.20364/VA-18.08. https://www.versorgungsatlas.de/them en/alle-analysen-nach-datum-sortiert/?tab=6&uid=92 , Zugriff: 23. Mai 2019

[2] GINA. Global strategy for asthma management and prevention, 2019. https://ots.de/Rap1qO , Zugriff: 16. Oktober 2020

[3] Asthma and Allergy Foundation of America, „My Life with Asthma Report“, 2017. [Online]. Zuletzt aufgerufen am 27.03.2020 unter https://www.aafa.org/my-life-with-asthma-report/

[4] Rand, C et al. J Allergy Clin Immunol 2012; 129(301): 136-141

MAT-DE-2007009-1.0-12/2020

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Beitrag von auf 9. Dezember 2020. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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