Corona: Reha ist systemrelevant – und allzeit verlässlicher Partner / Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation ruft Branche auf Mitgliederversammlung zum Zusammenhalt auf

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Die Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) e.V., Dr. Constanze Schaal, fordert die Aufrechterhaltung von Reha-Leistungen während der zweiten Welle der Corona-Pandemie. Sie appelliert an die Kostenträger, weiterhin gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und die Versorgung unbedingt sicherzustellen. Und sie fordert von der Branche, stark und solidarisch aufzutreten.

Der schnelle Anstieg der Infektionszahlen seit Anfang Oktober wird das deutsche Gesundheitswesen in den nächsten Monaten erneut sehr stark beanspruchen. Es kommt daher nach Einschätzung der DEGEMED und ihrer Vorsitzenden jetzt erneut darauf an, besonnen und klug zu agieren und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

„Wir müssen jetzt die notwendige medizinische Behandlung von Covid19-Patienten in allen Versorgungsbereichen sicherstellen. Das betrifft die hausärztliche Versorgung, die Krankenhäuser und eben auch die medizinischen Reha-Einrichtungen in ganz Deutschland“, fordert Schaal anlässlich der heutigen Online-Mitgliederversammlung der DEGEMED.

„Die medizinische Rehabilitation ist für die Gesundheitsversorgung systemrelevant“, betont Schaal. Die ersten Monate der Pandemie hätten gezeigt: „Die Reha-Branche ist allzeit ein verlässlicher Partner!“. Die Branche erwarte nun von den Kostenträgern, nicht nachzulassen, ihren Teil der Verantwortung zu tragen. „Wir müssen alles tun, um die Regelversorgung in den Reha-Einrichtungen während der Pandemie aufrecht zu erhalten. Das ist unabdingbar für die Versorgungssicherheit in der Anschlussrehabilitation, der Anschlussheilbehandlung (AHB) und der Versorgung chronisch kranker Menschen.“

Die medizinischen Reha-Einrichtungen sind ein zentraler Bestandteil in der Versorgungskette. „Wir versorgen viele hunderttausend Patienten unmittelbar nach der Akutversorgung und entlasten dadurch die Krankenhäuser spürbar. Wir schaffen dadurch erst die Möglichkeit, dass sich die Akutkliniken jetzt auf die schwierigeren Fälle konzentrieren können“, stellt Schaal fest. Das gleiche gelte für Patienten, die aus der hausärztlichen Versorgung in die Reha kämen. Medizinische Reha vermeide bei diesen Fällen eine Verschlechterung oder Chronifizierung und anschließende Krankenhausaufenthalte.

Die Reha-Branche ist allzeit bereit, ihren Versorgungsbeitrag sicher zu stellen. Alle Reha-Einrichtungen hätten die vergangenen Monate genutzt und sich an die Bedingungen der Pandemie angepasst. Die Vermeidung von Infektionsrisiken und die Gesundheit der Rehabilitanden und der eigenen Mitarbeiter sei die oberste Priorität. Die Einhaltung von Abstandsgeboten und strenges Hygienemanagement sei längst überall Standard.

Die DEGEMED werde sich in den nächsten Monaten vor allem dafür stark machen, dass die Regelversorgung in allen Einrichtungen ohne starke Brüche weitergehen könne. „Das geht aber nur, wenn wir als Branche stark und solidarisch auftreten und unsere Interessen klar formulieren“, fordert sie von den über 1.000 Reha-Einrichtungen in Deutschland.

Pressekontakt:

Julia Peters, Referentin Öffentlichkeitsarbeit, Deutsche Gesellschaft für
Medizinische Rehabilitation e.V., Fasanenstraße 5, 10623 Berlin, Tel.: 030 / 28
44 96 – 71, Fax: 030 / 28 44 96 – 70, j.peters@degemed.de, www.degemed.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/140842/4753876
OTS: Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEME
D) e.V.

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Beitrag von auf 4. November 2020. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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