Dem Schimmel die Sporen geben – Rückstandslose Entfernung gesundheitsschädlicher Stoffe aus Baustoffen durch patentiertes BMB-Verfahren

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„Schimmel bildet sich in der Regel durch ein ungesundes Raumklima, oft ausgelöst durch eine mangelhafte Raumbelüftung“, erklärt Ulrich Büdding von der Büdost GmbH. Er ist Fachmann für Leckageortung, Bautrocknung – und die Behandlung von Schimmelspuren in Gebäuden. Wichtig ist ihm zufolge ein regelmäßiger Luftaustausch in den Räumen. Das gilt vor allem für Neubauten, die aufgrund der fortschrittlichen Bau- und Dämmtechnik oft quasi hermetisch abgeriegelt sind. „Wenn die Luft nicht zirkulieren kann, wird sie mit Schadstoffen und Feuchtigkeit angereichert – das setzt sich dann irgendwo ab“, erklärt Ulrich Büdding. Das passiert normalerweise an den kältesten Stellen im Raum, und dort, wo die geringste Zirkulation stattfindet, zum Beispiel eben zwischen Möbelstücken und Außenwänden, wie im Fall von Sebastian Kaiser.

Ulrich Büdding empfiehlt regelmäßiges Stoßlüften, so dass sich die Luft im Raum idealerweise einmal komplett pro Lüftungsvorgang austauschen kann. „Zehn Minuten weit geöffnetes Fenster hilft übrigens mehr als eine Stunde gekipptes Fenster“, erklärt der Experte. So könnte die Feuchtigkeit nach draußen transportiert werden, und mit ihr auch viele Schadstoffe. Gerade aus gesundheitlichen Gründen ist dieses Vorgehen dringend anzuraten, denn: Schlechte Luftqualität kann zu Müdigkeit, Kopfweh und Verstimmungen führen. Und sich darüber hinaus bildender Schimmel macht die Bewohner krank. Sie werden deutlich anfälliger für Asthma oder Allergien; wer täglich über einen langen Zeitraum den Schimmelsporen ausgesetzt ist, dem drohen chronische Erkrankungen.

Und ist der Schimmel erst einmal im Gebäude, gestaltet sich die Behandlung oft schwierig. In einer ersten Panikreaktion wird der Schimmel oberflächig abgewischt, dunkle Stellen werden vielfach übergestrichen. „Doch dadurch verschwindet der Schimmel nicht“, sagt Ulrich Büdding. Denn der sitzt vielfach viel tiefer, im Putz oder sogar im darunter liegenden Mauerwerk. Will man die Schadstoffe gänzlich entfernen, müsste man baulich tätig werden, beispielsweise den Putz abklopfen.

Ulrich Büdding verweist allerdings auf ein neues, patentiertes Verfahren, das er exklusiv einsetzt und mit dem er erfolgreich Schimmelspuren gänzlich entfernen kann, oberflächig ebenso wie in den Baustoffen. Das BMB-Verfahren wurde in Österreich entwickelt und ist von der Wirkungsweise einzigartig. Denn es sorgt für ein Herauslösen des gesamten Schimmelmaterials aus dem Mauerwerk und von der Oberfläche – ohne dass Fräsarbeiten oder ähnliche bauliche Maßnahmen notwendig würden. Das Verfahren stellt somit sicher, dass keine nachteiligen Einflüsse auf behandeltes Mauerwerk sowie Menschen und Umwelt gegeben sind. In mehreren Verfahrensschritten werden Biozide mit Aktivsubstanzen eingesetzt. Ulrich Büdding erklärt die Funktionsweise: „Durch die Aufeinanderfolge der Anwendungen und den daraus resultierenden chemischen Reaktionen werden diese letztendlich zu Wasser und Kochsalz umgewandelt.“

Der Baufachmann zeigt die Funktionsweise anhand der befallenen Stellen in Sebastians Kaisers Eigentumswohnung: „Die zu behandelnde Oberfläche wird von uns mit Produkt 1 besprüht. Dadurch werden Poren geöffnet und die Kapillarwirkung verstärkt.“ Damit werde sichergestellt, dass im zweiten Behandlungsschritt eine größtmögliche Eindringtiefe ins Mauerwerk gegeben ist. „Produkt 2 zeigt beste Abtötungsergebnisse gegen Hefen, Schimmel und Algen und wirkt desinfizierend.“ Zusätzlich kommt es bei diesem Schritt zu einer bei Schwarzschimmel notwendigen Kaltbleichung. „Mit Produkt 3 werden abgetötete Schimmelsporen und sonstiges mikrobiologisches Material aus dem Mauerwerk gelöst“, sagt Büdding und wird kurz technisch: „Der pH-Wert der Mauer wird stabilisiert und in den neutralen bzw. leicht alkalischen Bereich geführt. Dies findet unter Aufschäumen statt.“ Das Schimmelmaterial und alle Chemikalien werden quasi aus dem Mauerwerk herausgeschoben.

Für Sebastian Kaiser bedeutet das, auf den Punkt gebracht: Das mikrobiologische Material – und somit die gefährlichen Schimmelsporen – sind gänzlich entfernt, auch im Putz und im Mauerwerk. „Zum Schluss kann dann die erfolgreiche Desinfektion optisch wahrgenommen werden. Zur nachhaltigen Stabilisierung der Oberfläche wird die Fläche mit dem biologisch abbaubaren Produkt 4 behandelt“, sagt Ulrich Büdding. So wird die Oberfläche stabilisiert. Was passiert in dem Fall? Die Porenöffnungen werden reduziert und eine ausgewogene und nachhaltige schimmelfeindliche Situation geschaffen, welche die Neuverkeimung ausschließt. „Zur Entfernung von Schimmelsporen in der Raumluft kann das Verfahren dann noch mit einer Raumluftvernebelung mit Produkt 3 abgeschlossen werden.“ Nach etwa zwei Stunden ist der betroffene Wohnbereich wieder uneingeschränkt nutzbar – aufwändige Bau- und Sanierungsmaßnahmen, die mit viel Schmutz und hohen Kosten verbunden sind, entfallen gänzlich.

Sebastian Kaiser kann seine Eigentumswohnung also nach kurzer Zeit schon wieder nutzen – und will in Zukunft die Ratschläge von Ulrich Büdding besser umsetzen. „Ich habe gesehen, wie wichtig es ist, die Luft sauber zu halten – und mit welch einfachen Mitteln das eigentlich funktioniert. Man muss sich nur daran halten. Das werde ich auch tun, damit meine Familie gesund bleibt“, verspricht Sebastian Kaiser.

Infokasten: Das ideale Raumklima

– Gleichmäßige Temperaturverteilung im Raum
– Raumtemperatur zwischen 19 und 22 Grad Celsius
– 40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchtigkeit
– Mehrfach am Tag Stoßlüften, mindestens morgens, mittags, abends

Beitrag von auf 5. August 2015. Abgelegt unter Haus & Garten. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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