Edle Tropfen treffen auf kulinarischen Hochgenuss – Wein- und Genusswochenende am 15. und 16. Februar in Traben-Trarbach

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Top-Sommelier Markus Del Monego führt durchs kulinarische Programm © Privat
 

Aufgrund der weltweiten Klimaveränderung suchen immer mehr Winzer höher gelegene Weinbergslagen. So bleiben die Trauben in den kühleren Weinbergen für eine längere Reifezeit am Stock. Der Anbau im „Cool Climate“ führt zu einer deutlich höheren Komplexität der Aromen. Die Weine es Südens werden zwar von der Sonne verwöhnt und sind kraftvoll und alkoholreich, doch fehlt es ihnen deutlich an Aromastoffen. Die Mosel mit ihren Nebenflüssen gehört traditionell zu den kühleren Weinbaugebieten. So liegt es nahe, einen Vergleich mit italienischen Weinen aus dem Trentino zu ziehen.

Das Genusswochenende wird am Freitag mit einem Begrüßungsdinner eingeleitet. Auf der Weinkarte stehen dabei Spezialitäten des Château Carbonnieux. Ein Weingut, das zu den ältesten der Appellation Pessac-Leognan in Bordeaux gehört. Dabei präsentiert Markus Del Monego die Vielfalt dieser Weine und die großen Unterschiede der Jahrgänge – angefangen vom „kühlen“ 2001er bis hin zum „warmen“ 2010er. Der kulinarische Samstag beginnt mit dem traditionellen Lunch mit Weinen aus kühleren Klimazonen. „Unser Nachbarland Österreich mit seinen Regionen Steiermark, Kamptal und dem Burgenland wird zeigen, welch großes Potenzial Weine entfalten, die entweder im Klima der pannonischen Tiefebene wachsen oder doch von den kühlen Bergregionen beeinflusst sind.“

Am Galaabend wird Del Monego, der auch den begehrten Titel des „Master of Wine“ trägt, die Weine von Florian Lauer vom Weingut Peter Lauer in Ayl an der Saar und von Emilio Foradori vom Weingut Foradori aus dem Trentino präsentieren. Mit den Lagen Schonfels, Rauberg, Schiedterberg und der Toplage Ayler Kupp bewirtschaftet das Weingut Lauer rund 7,5 Hektar Anbaufläche. Spezialisiert hat sich das seit fast 200 Jahren in Familienbesitz befindende Weingut ausschließlich auf den Anbau von Riesling. Das Angebot reicht vom frischen Tischwein für den täglichen Genuss bis hin zu edelsüßen Spezialitäten. Aufgrund der Steillagen werden die vollreifen Trauben handverlesen und schonend ausgebaut. Damit sie möglichst viele Geschmacksstoffe, Extrakt, Fülle und Schmelz entwickeln, bleiben die Weine möglichst lange auf der Naturhefe. Auf diese Weise entstehen einzigartige Rieslinge für Fortgeschrittene.

Emilio Foradori ist Spross einer berühmten Winzerfamilie aus dem italienischen Trentino. Dessen Mutter Elisabetta legte den Grundstein für den Erfolg des Weingutes, als sie vor 35 Jahren ihren ersten Jahrgang in die Flasche brachte. Während sich der Trend in der Mitte der 1980er Jahre klar in Richtung französische Rebsorten entwickelte, blieb die Winzerin der einheimischen Treldego-Traube mit ihrer einzigartigen Tiefe, Feinheit und Würze treu. Sie nimmt etwa Dreiviertel der insgesamt 28 Hektar großen Anbaufläche in Anspruch. Dieser geradlinige Weinstil wird mittlerweile von Emilio erfolgreich weitergeführt. Auch der Junior ist ein Perfektionist in Sachen Weinausbau.

Aber was wäre die kulinarische Reise ins „Cool Climate“ ohne die Kochkunst von Matthias Meurer. So hat der Küchenchef zum Beispiel für den 2010er Foradori Teroldego Rotaliano DOC Rücken und Royal vom Hunsrücker Reh mit Totentrompeten, Cassis-Gelee, Selleriecreme mit Sauce Bordelaise auf die Menükarte gesetzt. Oder wie wäre es mit einer gebratenen Bretonischen Jakobsmuschel mit gelber Steckrübe, Zitronengrassud, Perlzwiebeln und Chili-Puffreis, die von einem 2017er Faß 12 Unterstenberg Riesling geadelt wird? Die Auswahl an grandiosen Geschmackskompositionen verspricht ein unvergessliches Erlebnis für Genießer.

Beitrag von auf 18. Januar 2019. Abgelegt unter Hotel & Gaststätten Galerie, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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