Flöhe machen keinen Urlaub / Von der Sommerfrische direkt ins Winterquartier (FOTO)

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Sommerzeit heißt in der Natur sein, über Wiesen streunen oder an
Seen und Bächen chillen, am liebsten zusammen mit der ganzen Familie
– meint auch der Hund. Den Luftraum teilen wir uns in dieser Zeit mit
Schmetterlingen, Mücken oder Wespen, am Boden begleiten uns
Grashüpfer, Ameisen und so manch anderes Getier. Auch Flöhe haben im
Sommer draußen Hochsaison. Ihr Instinkt rät ihnen aber jetzt, sich
rechtzeitig nach einem Winterquartier umzuschauen. Und schneller als
man sich versieht, begleiten uns, gut versteckt im Fell unseres
vierbeinigen Freundes, Flöhe in unsere vier Wände.

Im Fell von Hund und Katze legen die erwachsenen Flöhe ihre Eier.
Die fallen vom Tier herunter, besonders oft auf die Plätze, an denen
Hund und Katze sich viel aufhalten, viel liegen und schlafen, also im
Körbchen, auf Teppichen oder in Schlafkissen. Später entwickeln sich
Larven und Puppen und schließlich neue Flöhe. Diese und folgende
äußerst vermehrungsfreudigen Flohgenerationen machen es sich
endgültig im Wohnzimmer gemütlich. Flöhe können sich innerhalb
weniger Wochen explosionsartig vermehren, unter Umständen dauert es
aber auch viele Monate. Das erklärt, dass selbst Hunde und Katzen,
die gegen Flöhe behandelt wurden, nach einiger Zeit oft erneut von
Flöhen befallen sein können.

Im ersten Schritt kann das gründliche und tägliche Saugen der
besonders gefährdeten Plätze helfen. Decken und Kissen gehören
regelmäßig in die Waschmaschine. Bei Befall kann auch Tiefkühlung
über einige Tage helfen. Um zu verhindern, dass sich die Flöhe rasch
vermehren und die Wohnung mit Eiern dauerhaft verseuchen, sollte man
sehr schnell reagieren und das Tier umgehend und nachfolgend
regelmäßig gegen Flöhe behandeln. Tiere mit einer allergischen
Flohspeicheldermatitis mit starkem Juckreiz und Hautveränderungen
sollte man dem Tierarzt vorstellen.

Das Beste ist, wenn man es erst gar nicht zu einem Flohbefall
kommen lässt. Je nachdem, wie Hunde und Katzen gehalten werden, ist
ihr Risiko, Flöhe zu bekommen, unterschiedlich hoch. Entsprechend
individuell muss überlegt werden, welche Maßnahmen sinnvoll sind.
Eine konsequente und ganzjährige Flohbekämpfung des Tieres mit
Kombination von Präparaten, die sowohl erwachsene Flöhe als auch Eier
und Larven erfassen, ist in jedem Fall der sichere Weg. Besonders
wichtig ist es, die Umgebung des Tieres in die Flohbekämpfung mit
einzubeziehen.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://ots.de/ibULd

Pressekontakt:
Bundesverband für Tiergesundheit e.V., Dr. Sabine Schüller,
Schwertberger Straße 14, 53177 Bonn, Tel. 0228/31 82 96,
bft@bft-online.de

Beitrag von auf 26. August 2015. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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