Gesundheits-Apps auf Rezept Wie die digitalen Helfer den Alltag erleichtern (AUDIO)

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Anmoderation: Gerade in dieser außergewöhnlichen Zeit wird uns sehr bewusst, wie wichtig unsere Gesundheit ist. Wir wollen uns heute allerdings nicht mit dem Corona- Virus beschäftigen sondern mit Gesundheits-Apps, die es schon bald auf Rezept geben soll. Dagmar Ponto berichtet:

Sprecherin: Gesundheits-oder Medizin-Apps können bald vom Arzt verordnet werden, berichtet das Apothekenmagazin Diabetes Ratgeber. Wir haben telefonisch mit Chefredakteurin Anne-Bärbel Köhle gesprochen und wollten erstmal wissen, wie die digitalen Helfer den Alltag, zum Beispiel von Diabetikern, erleichtern können:

O-Ton Anne-Bärbel Köhle: 17 Sekunden

“Ganz häufig zum Beispiel werden Ernährungstagebücher verwendet. Die haben dann oft auch Programme die Kohlehydrate oder Kalorien einer Mahlzeit errechnen. Viele Diabetiker, geradeTyp-1-Diabetes, lassen zum Beispiel auch ihre Blutzuckerwerte direkt vom Messgerät in die App aufs Smartphone übertragen.”

Sprecherin: Wann kann man denn mit einer App auf Rezept rechnen?

O-Ton Anne-Bärbel Köhle: 24 Sekunden

“Das wird noch ein kleines bisschen dauern. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte prüft zurzeit unterschiedliche digitale Gesundheitsanwendungen – kurz DiGas. Diese DiGas müssen vor allem einen medizinischen Nutzen nachweisen, und einen positiven Effekt für den Patienten haben. Nach dem Prüfverfahren in den nächsten Monaten, könnte es dann noch dieses Jahr die ersten Apps geben, die verschreibungsfähig sind.”

Sprecherin: Inzwischen gibt es eine Fülle von Apps. Woran erkennt man eine gute Gesundheits-App?

O-Ton Anne-Bärbel Köhle: 18 Sekunden

“Eine gute App hat klare Informationen für den User, zum Beispiel wie die App funktioniert, wo die Grenzen und auch das Risiko liegt, und ob die Eingabe, die Verwendung und die Speicherung von Daten auf freiwilliger Basis erfolgen. Seriöse Anbieter informieren natürlich auch wie mit sensiblen Gesundheitsdaten umgegangen wird.”

Sprecherin: Muss man Angst um seine Daten haben?

O-Ton Anne-Bärbel Köhle: 16 Sekunden

“Gleich mal vorweg: 100-prozentige Sicherheit gibt es nicht, und kann es auch nicht geben. Aber Sie können natürlich Ihre Informationen durch verschiedene und vor allem auch möglichst komplizierte Passwörter schützen. Und wichtig ist, dass Sie eben auch achtsam und sorgfältig mit Ihren Medizin -Apps umgehen.”

Abmoderation: Weitere praktische Tipps zu Gesundheits-Apps und einen App-Finder finden Sie auch unter www.digital-ratgeber.de.

Pressekontakt:

Katharina Neff-Neudert

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/52678/4562445
OTS: Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen

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Beitrag von auf 2. April 2020. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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