Grippesaison hat begonnen – Höchste Zeit für die Schutzimpfung

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In Deutschland erkranken seit Mitte Januar immer mehr Menschen an
der Grippe. So hat das Robert Koch-Institut in dieser Saison bereits knapp
21.000 Influenza-Erkrankte registriert, darunter 7.000 Betroffene allein in der
vierten Januarwoche. Vor diesem Hintergrund rät die BARMER Versicherten mit
einem Risiko für einen besonders schweren Krankheitsverlauf, keine Zeit mehr zu
verlieren und sich jetzt noch impfen zu lassen. “Angesichts des Coronavirus ist
die Grippe öffentlich etwas in den Hintergrund gerückt. Dabei sollte nicht
vergessen werden, dass die Influenza in Deutschland jedes Jahr Todesopfer
fordert. Menschen, die täglich mit vielen Personen Kontakt haben, Senioren,
chronisch Kranke und Schwangere sollten die Impfung jetzt nachholen”, sagt Dr.
Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der BARMER. Etwa zehn bis 14 Tage
dauere es, bis nach der Impfung der Schutz vollständig im Körper aufgebaut sei.
Zwar empfehle die Ständige Impfkommission den Oktober und November für die
Grippeschutzimpfung. Allerdings bleibe selbst eine späte Impfung immer noch der
wirksamste Schutz gegen die Influenza, so Marschall. Schließlich könne sich eine
Grippewelle bis in den April oder Mai hineinziehen.

Hygieneregeln schützen zusätzlich vor Ansteckung

Aber auch eine Influenza-Impfung biete keinen 100-prozentigen Schutz. So könne
dieser bei chronisch Kranken und älteren Menschen reduziert sein, weil deren
Immunsystem nicht mehr so gut arbeite. Zudem sei eine Ansteckung kurz nach einer
Impfung mit Influenza möglich, wenn noch kein ausreichender Impfschutz aufgebaut
sei. Daher solle man zusätzlich einige Hygieneregeln beachten. “Gründliches und
regelmäßiges Händewaschen ist das A und O, um das Influenzarisiko zu minimieren.
Ist kein Waschbecken in der Nähe, kann ein alkoholisches
Händedesinfektionsmittel helfen. Bei Grippewellen sollte man zudem
Händeschütteln möglichst vermeiden und Abstand zu hustenden oder niesenden
Personen halten”, rät Marschall. Hilfreich sei es, engen Kontakt zu Erkrankten
auch im häuslichen Umfeld möglichst zu meiden. Darüber hinaus solle man in
Grippezeiten mit den Händen die Schleimhäute von Augen, Mund und Nase selten
berühren, da auf diesem Wege die Viren leichter in den Körper gelangen könnten.

Pressekontakt:

Presseabteilung der BARMER
Athanasios Drougias (Leitung), Telefon: 0800 33 30 04 99 14 21
Sunna Gieseke, Telefon: 0800 33 30 04 99 80 31
E-Mail: presse@barmer.de

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Beitrag von auf 4. Februar 2020. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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