Katzen auch vor Lungenwürmern schützen: Jagende Freigänger besonders gefährdet (FOTO)

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Wie oft und stark Katzen von Parasiten befallen werden, hängt vor
allem davon ab, wie häufig sich ein Tier im Freien aufhält. Jagende
Freigänger sind besonders gefährdet. Allerdings nicht nur durch die
„üblichen Verdächtigen“ wie Spul- und Bandwürmer, sondern auch durch
den Katzenlungenwurm. Die Larven des Lungenwurms entwickeln sich in
Schnecken. Diese werden dann von den typischen Beutetieren der Katze,
beispielsweise Mäusen oder Ratten, gefressen. Mit dem Beutetier nimmt
die Katze dann auch die Larven des Lungenwurms auf. In der Katze
wandern sie weiter in die Lunge, wo sie wachsen und sich vermehren.
Atemwegsentzündungen mit Husten und Atemnot können die Folge sein.

Untersuchungen zufolge sind bis zu 15 % der Katzen mit
Lungenwürmern infiziert. Allerdings gehen Experten davon aus, dass
die Infektionsrate höher liegt, da der Lungenwurm bei
Routine-Kotuntersuchungen nicht erfasst wird. Zudem zeigen manche
Tiere keine Symptome und können die Larven so unbemerkt weiter
verbreiten. Bei anderen Katzen denken die Besitzer, aber auch die
Tierärzte, aufgrund der ähnlichen Symptome zunächst an eine normale
Atemwegsinfektion oder bei längerer Dauer an eine Asthma- oder
Herzerkrankungen.

Besitzer, die ihre Katze umfassend schützen möchten, sollten ihren
Tierarzt nach einem Präparat fragen, das sowohl Spul-, Band-, Haken-,
Blasen-, Lungen- und Herzwürmer als auch Flöhe, Zecken und Milben
verlässlich beseitigt. Ein solches „Rundumschutz-Präparat“ deckt auch
Parasiten ab, die auf den Menschen übertragen werden können.

Grundsätzlich gilt: Bei Freigängern sollte die Entwurmung oder
Kotuntersuchung monatlich erfolgen, jedoch mindestens viermal
jährlich. Spezielle Applikatoren können dazu beitragen, dass die
Spot-on-Behandlung für Mensch und Tier möglichst stressfrei erfolgt.

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Beitrag von auf 12. August 2015. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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