Knochenaufbau bei Implantaten: Ersatzmaterial als Alternative zu Eigenknochen

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Vom Eigenknochen (autologen Knochen) sprechen Implantologen, wenn der Knochen beim Patienten selbst entnommen wird. Der Knochen wird hierbei in kleiner Menge aus dem Kiefer gewonnen, in größerer Menge aus der Hüfte. Eine Methode, die für das Einwachsen eines Implantats zu einem guten und langhaltenden Ergebnis führt. Doch neben hohen Kosten, erweist sich diese Methode für den Patienten als Belastungsprobe. Zwei Operationen sind erforderlich, die viele Patienten aus Angst heraus scheuen.

Doch ein Implantat ist die erste Wahl, wenn es um Zahnersatz geht. Implantate sind festsitzend und übertragen beim Kauen die Impulse auf den Kieferknochen, wie ein natürlicher Zahn auch. Der Kieferknochen bleibt so in seiner Form erhalten, Mund, Lippen und Wangen behalten ihre natürliche Spannkraft und gesunde, benachbarte Zähne müssen nicht beschliffen werden, um Prothesen zu befestigen.

Damit nun der Spagat zwischen den Vorteilen der Implantologie und den Bedenken der Patienten geschlossen wird, bietet die Implantologie längst Ersatzmaterialien zum klassischen Eigenknochen an.

Zwar vertreten nicht alle Mediziner die Ansicht, dass Ersatzmaterialen grenzenlos und als gleichwertige Alternative zum Eigenknochen angewendet werden können, trotzallem sind Alternativen zunächst einmal vorhanden und sollten zumindest nicht vollkommen übergangen werden. Dr. med. dent. Litter MSc MSc, Implantologe in der Münchner Zahnarztpraxis „DC1“ www.dc-eins.de, berät seine Patienten auch hinsichtlich Alternativen. Der Spezialist vertritt die Meinung, dass der Patient, erst wenn er umfangreich aufgeklärt und informiert ist, eine Entscheidung zusammen mit dem Implantologen fällen kann, hinter der er steht.

Welche Alternativen zum Eigenknochen in der Implantologie gibt es nun? Knochenersatzmaterialien tierischer Herkunft werden vom Rind oder Schwein gewonnen. Auch wenn der Gedanke gewöhnungsbedürftig ist, werden mit diesen Materialien gute Erfolge in der Implantologie erzielt. Ebenfalls bewährt hat sich Knochenersatzmaterial pflanzlicher Herkunft, das aus Algen gewonnen wird. Für Patienten, die Materialien vom Tier grundsätzlich ablehnen, kann synthetisches Knochenersatzmaterial im Labor hergestellt werden. Auch die Erfahrungen mit dieser Methode sind gut. Was viele nicht wissen: Seit 2002 ist in Deutschland auch Knochenmaterial von Spendern zugelassen.

Alternativen sind mehrere vorhanden, und wie immer bei Entscheidungen, sollte die Information an erster Stelle stehen – bevor man sich für eine Knochensubstanz entscheidet.

Für weiterführende Presseinformationen wenden Sie sich bitte an Frau Tanja Borsetzky, tborsetzky@tretpfad-marketing.de.

Beitrag von auf 27. Oktober 2010. Abgelegt unter Behandlung & Beratung, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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