Kölner Stadt-Anzeiger: Kölner Diözesanrat fordert Ablösung von Priesterausbilder, der Schwule für krank hält

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Aussagen des Ausbildungsleiters für die
Priesteramtskandidaten des Erzbistums Köln, Pater Romano Christen,
zur Krankhaftigkeit der Homosexualität haben im Erzbistum Empörung
ausgelöst. Der Vorsitzende des Kölner Diözesanrats, Tim Kurzbach,
verlangte im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“
(Freitag-Ausgabe) die Ablösung Christens. „Wer so über Homosexuelle
denkt und redet, hat sich für die Ausbildung des Priesternachwuchses
diskreditiert“, sagte der Vertreter der Laien. „Christens Thesen sind
beleidigend. Das gilt insbesondere mit Blick auf den hohen Anteil von
Homosexuellen im Klerus, von dem verständige und wache Bischöfe heute
wissen und das auch zugeben.“ Christen hatte in einem Vortrag vor
Priesteramtsanwärtern gesagt, gleichgeschlechtliche Anziehung sei
„die Folge einer psychologischen (Fehl)Entwicklung, die zu einer
verletzten, gebrechlichen Identifizierung mit dem eigenen Geschlecht
führt“. Homosexualität sei Ausdruck eines
„Geschlechtsminderwertigkeitskomplexes“. Gleichgeschlechtliche Liebe
sei keine echte Begegnung zweier Menschen, sondern eine
„narzisstische Suche, die ein eigenes Gefühl stillen“ wolle. „Es
entwickelt sich eine Fixierung auf Lust, welche die eigene innere
Wunde heilen und das Selbstmitleid stillen soll.“ https://www.ksta.de
/koeln/skandal-um-priester-rede-vor-studenten-pater-haelt-homosexuali
taet-fuer-krankheit-32515688

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Beitrag von auf 9. Mai 2019. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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