Lichtblick / Kommentar von Ute Strunk zur Freigabe von Astrazeneca

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Not macht erfinderisch. Mit kreativen Aktionen haben einzelne Hausärzte versucht, den unbeliebten Astrazeneca-Impfstoff vor dem Verfall zu retten. Bund und Länder gehen noch einen Schritt weiter und heben die Priorisierung für Astrazeneca auf. Das war in Anbetracht der zeitaufwendigen Diskussionen, die viele Ärzte und vor allem deren Mitarbeiterinnen mit ihren Patienten führen mussten, um Interessenten für den Impfstoff zu finden, längst überfällig. Die Aktion einer Pforzheimer Medizinerin, die auf einem Supermarktparkplatz 700 Dosen Astrazeneca verimpft hat, lässt jedenfalls hoffen, dass es genügend Impfwillige gibt, die keine Befürchtungen vor Nebenwirkungen haben. Dass Astrazeneca in den vergangenen Wochen vor allem in die Praxen gegangen ist, während der gefragte Biontech-Impfstoff vermehrt in den Impfzentren eingesetzt wurde, ärgert so manchen. Andererseits: Im Impfzentrum können keine individuellen Risikoabwägungen getroffen werden. Dazu sind die Einrichtungen viel zu anonym. Solche Entscheidungen, die bei der Impfung mit Astrazeneca von unter 60-Jährigen notwendig sind, kann tatsächlich nur der Hausarzt fällen, der seine Patienten gut kennt. Für alle, die nicht von Astrazeneca überzeugt sind, gibt es aber auch einen Lichtblick: Wenn man den Lieferprognosen des Bundesgesundheitsministeriums trauen kann, dann wird in den kommenden Wochen nicht nur in den Impfzentren vermehrt mit Biontech geimpft, sondern auch in den Arztpraxen.

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Beitrag von auf 6. Mai 2021. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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