Mann im Buch – aus Sicht von Frauen 50plus

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Pressemitteilung, Kirchheim/Teck | Auch die andere Hälfte der Menschheit soll in der Gedankenwelt der Frauen vorkommen. Selbst Frauen lesen Bücher, in denen Männer die Hauptrolle spielen, aber sie werten sie ganz anders als diese – eben weiblich.
Drohnen oder Orang-Utans tragen viel zu Erheiterung bei. Zum Beispiel „Die Rache des glücklichen Mannes“ von Arto Paasilinna, anscheinend das finnisch-männliche Pendant von Rosamunde Pilcher. Was will ein Mann noch mehr?
Arto Paasilinna träumt einen Traum – einen ausgesprochen männlichen Traum. Nach Robin Hood und Batman kommt in gerader Linie sein Ingenieur Paasilinna. Der gibt den Armen Lohn und Brot, den Reichen eins aufs Dach und am Ende fliegt ihm seine Traumfrau zu. Träum weiter, Arto Paasilinna!
„Der Vogel ist ein Rabe“ von Benjamin Lebert kommt schon etwas besser weg. Der Rückblick zu diesem Roman des sehr jungen Schriftstellers schlägt andere Töne an. Ein spannend geschriebener Roman. Für die am Anfang angekündigte Katastrophe mag es keinen Anlass geben. Als dann endlich kurz vor dem Schluss auch Pauls Notlage ans Licht kommt, scheinen Henrys Probleme im Gegensatz dazu ein Sonntagsspaziergang zu sein.
„Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ von Eric-Emmanuel Schmitt erzählt eindeutig eine Liebesgeschichte – allerdings nicht wie gewöhnlich zwischen Mann und Frau. Zwei haben sich gefunden und lieben gelernt, nämlich Vater und Sohn, obwohl beide genetisch nichts miteinander zu tun haben.
Weitere Verrisse, Kritik, Würdigung, Begeisterungsstürme zum Thema „Mann im Buch“:
http://www.musiktheater.8ung.info/buchtipps/maenner/kritik.php
Straffe Zusammenfassung:
http://www.8ung.info/buchtipps/kritik.php

Beitrag von auf 30. April 2009. Abgelegt unter Literatur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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