Mitteldeutsche Zeitung: Bürgerschaftliches Engagement/ Alte Stiftungen leben wieder auf

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Halle. Sachsen-Anhalt erweckt vergessene Stiftungen,
die teils noch aus dem Mittelalter stammen, zu neuem Leben. Das
berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Experten des Landesverwaltungsamts wälzen dafür
jahrhundertealte Testamente, Urkunden und Bücher. So will
Sachsen-Anhalt die einst blühende Stiftungslandschaft wiederbeleben,
die unter den Nationalsozialisten und der SED-Herrschaft stark
gelitten hat. So wurden zu DDR-Zeiten von einst 1 600 Stiftungen
etwa 700 liquidiert. “Diese Stiftungslandschaft ist heute nur noch
in Ansätzen vorhanden”, schreibt Sachsen-Anhalts Innenministerium in
seiner neuesten Analyse.

Nicht nur aus historischem Interesse prüfen Behörden bereits seit
der Wende, ob Uralt-Stiftungen reaktiviert werden können: Dabei
spielt die Frage eine Rolle, ob frühere Auflösungen juristisch
korrekt abliefen. Somit geht es automatisch auch um altes Vermögen
wie Pachtland, Immobilien – oder auch verliehenes Geld, das der
Stiftung heute noch zusteht. In 118 Fällen gelang die Revitalisierung
alter Stiftungen seit 1991 bereits.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

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Beitrag von auf 10. Dezember 2018. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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