Mitteldeutsche Zeitung: Schweiz/Luftverkehr Abgestürzte Ju 52 trug den Namen „Dessau“

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Das Flugzeugunglück in den Schweizer Alpen hat
Betroffenheit und Trauer in Dessau (Sachsen-Anhalt) ausgelöst: Wie
die Fluggesellschaft Ju Air am Sonntag bestätigte, handelt es sich
bei dem Unglücksflugzeug um die Maschine, die im Oktober 2009 auf dem
Flugplatz in Dessau auf den Namen „Dessau“ getauft wurde. Sie wurde
1939 gebaut. Drei Maschinen waren am 4. Oktober 1939 von Dessau in
die Schweiz geliefert worden. Dort waren sie unbewaffnet bis 1981 im
Dienst der Schweizer Luftwaffe als Schul-, Beobachtungs- und
Transportflugzeug. Im so genannten Lawinenwinter 1951, als weite
Teile des Landes von der Außenwelt völlig abgeschnitten waren, wurden
die Menschen mit Flügen der Ju 52 versorgt. Danach drohte den
Maschinen die Verschrottung, die durch eine landesweite
Spendenaktion verhindert werden konnte. Dabei waren im September
1982 mehr als 650 000 Schweizer Franken zusammengekommen. 1983
startete die erste Ju zu Rundflügen. Wegen der großen Nachfrage sind
seit 1985 alle drei Maschinen im zivilen Einsatz.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

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Beitrag von auf 5. August 2018. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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