phoenix-Erstausstrahlung Mein Ausland: Die Osterinsel – Polynesisches Erbe der Rapa Nui – Sonntag, 4. Oktober 2015, 21.45 Uhr

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Kaum ein anderer Ort liegt so abgeschieden wie die
Osterinsel. Mitten im Südpazifik, fünf Flugstunden von Chile, sechs
von Tahiti entfernt. Einmal im Jahr lassen dort die Ureinwohner beim
Tapati-Fest ihre polynesische Vergangenheit aufleben. „Te pito o te
henua“ – so heißt die Insel in ihrer Muttersprache Rapa Nui. Auf
Deutsch bedeutet das „Nabel der Welt“. Nabel der Welt?
ARD-Korrespondent Michael Stocks hat sich mit seinem Team auf
Spurensuche begeben.

Berühmt ist die Insel vor allem für ihre kolossalen Steinfiguren
mit übergroßen Köpfen. Die teils über 1000 Jahre alten Statuen sind
Zeugen einer Kultur, die fast verschwunden wäre. Kannibalismus,
Kriege, Sklaverei und von Seefahrern eingeschleppte Krankheiten
führten dazu, dass 1877 nur noch 111 Einwohner übrig waren. 1888
griff Chile zu und versprach seinen Schutz. Seitdem ist die
Osterinsel wirtschaftlich und politisch von dem südamerikanischen
Land abhängig.

Jetzt leben rund 6000 Menschen auf dem Eiland. „Wir sind
Polynesier, als Chilenen haben wir uns nie gefühlt!“ sagen die
meisten. Auch deshalb finden alljährlich die Tapati-Wettkämpfe statt.
Die spektakuläre Mischung aus Tanz und Kräftemessen ist tief
verwurzelt in den Traditionen der Vorfahren – die Haut bemalt mit
unterschiedlichen Mustern geht es in Wettrennen auf Bambuskanus und
Bananenschlitten durch den Vulkankrater. Film von Michael Stocks,
phoenix/ARD-Studio Rio de Janeiro 2015

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Beitrag von auf 28. August 2015. Abgelegt unter Urlaub & Reisen. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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