rbb-Inforadio exklusiv: Einheitsdenkmal-Architekt verteidigt Entwurf

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Der Architekt des umstrittenen Freiheits- und
Einheitsdenkmals in Berlin, Sebastian Letz, erwartet einen baldigen
Baubeginn.

Er gehe fest davon aus, dass das Denkmal komme, sagte Letz am
Mittwoch im Inforadio des rbb. „Es ist allerhöchste Zeit, dass jetzt
endlich mal Taten folgen und wir den Menschen, die damals den Mut
gehabt haben, auf die Straße zu gehen, dieses Denkmal errichten
können“, so Letz.

Am Mittwoch soll der Kaufvertrag zwischen dem Bund und der Stadt
Berlin über das Grundstück vor dem Humboldt-Forum geschlossen werden.
Das ist die Voraussetzung dafür, dass die bislang blockierten Gelder
vom Haushaltsausschuss des Bundestages freigegeben werden.

Letz wandte sich gegen Forderungen, das Denkmal vor dem Bundestag
zu errichten. „Für mich ist es so, dass die friedliche Revolution
eine ostdeutsche Leistung ist und ich es deshalb auch richtig finde,
dass im Osten ein Denkmal errichtet wird“, so Letz.

Auch das Konzept des Denkmals verteidigte der Architekt gegen
Kritik. Der Entwurf einer großen Freiheitswaage, die von den
Besuchern betreten und in Bewegung gesetzt werden kann, wurde als zu
verspielt bezeichnet. „Das Denkmal beruht auf einem partizipativen
Gedanken. […] Nur durch die Menschen selbst, durch ihre
Interaktion, wird es lebendig und es kann eine Veränderung
eintreten“, sagte Letz.

Pressekontakt:
Rundfunk Berlin- Brandenburg
Inforadio
Chef / Chefin vom Dienst
Tel.: 030 – 97993 – 37400
Mail: info@inforadio.de

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 22. August 2018. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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