Reform der Organspende: ASB für Widerspruchslösung

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Morgen entscheidet der Bundestag über die Gesetzentwürfe zur
Neureglung der Organspende. Zur Abstimmung stehen der Gesetzentwurf zur Stärkung
der Entscheidungsbereitschaft bei Organspenden und der Gesetzentwurf zur
doppelten Widerspruchslösung.

“Als eine der größten deutschen Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen, die von
über 1,3 Millionen Menschen mit ihrer Mitgliedschaft unterstützt wird, setzt
sich der ASB seit 130 Jahren für die Rettung von Leben ein. Angesichts der
vielen schwer kranken Menschen, deren letzte Rettung eine Organspende ist, hält
der ASB die Einführung einer doppelten Widerspruchslösung für richtig”,
erläutert ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch die Position seines Verbandes.
“Die dramatisch geringe Zahl der Organspenden kann unserer Ansicht nach nur
durch die Widerspruchslösung signifikant erhöht werden. Jede Organspende weniger
bedeutet einen sterbenden Menschen mehr. Diese Folge wiegt unserer Ansicht nach
schwerer als das Recht auf Nichtbefassen bzw. Nichtentscheiden wie im
Gesetzentwurf zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft”, so Bauch. Auch der
Grundsatz der Freiwilligkeit einer Organspende bliebe bei einer Umkehr der
Erklärungslast – eben durch einen Widerspruch – erhalten.”

Pressekontakt:

Hilke Vollmer
Leiterin der Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V.
Tel: 030/ 2325786-122
Mobil: 0172/ 2620597
Email: h.vollmer@asb.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/6532/4492598
OTS: ASB-Bundesverband

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Beitrag von auf 15. Januar 2020. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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