Rekordverdächtig: CD-Veröffentlichung nach 23 Jahren!

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Dieser Release gehört in das Guiness Buch der Rekorde: Ende 1997 wurden die Aufnahmen eines der teuersten Alben zu der damaligen Zeit abgeschlossen. Erst jetzt, 23 Jahre später, erscheint die erste Single: “Breaking Down the Wall” macht auf das gleichnamige Album aufmerksam und liefert hervorragenden Classic Rock – vom Alter des Albums ist dabei nichts zu hören!

Das Musicbiz Mitte der 80er Jahre. Mainstream Rock a la Survivor, Russ Ballard oder Def Leppard feiern große Erfolge. Neben harten Gitarren und mehrstimmigen Brachial-Refrains halten auch immer mehr Synthesizer-Flächen Einzug in die Songs. Und immer wenn Ulli Ullmann, damals erfolgreicher Unternehmer und Musikfan aus Passion, mit seinem Best Buddy Bobby Kimball durch die Clubs und der Main-Metropole zog, war ein Thema das alles beherrschende: AOR-Rock. Der ehemalige Toto-Sänger weilte in Hessen, war gerade für die FAR-Corporation von Frank Farian unter Vertrag genommen worden. Ullmann, mit seiner Spedition zu Wohlstand gekommen, spielte leidlich Drums, aber er hatte einen Traum: “Ein Rock-Album zu produzieren, nach seinen Vorstellungen, von dem die Welt spricht – ohne irgendwelche Kompromisse”. Mit den besten Musikern, den besten Produzenten, im besten Studio. Kurz: eine Antwort auf das legendäre Debüt-Album von Toto, mit dem auch Bobby Kimball Musikgeschichte geschrieben hatte.
Diese Überlegungen konnten Ullmann im damaligen Frankfurt nur zu einem führen: Bernd Heil, einem der besten Sänger und Gitarristen und gleichzeitig Gründer und Kopf der damals erfolgreichsten Coverband im Land: Seven Eleven.
Ullmann beauftragte Heil, der sich als Teil verschiedener Rockbands schon einen Namen in der Szene machen konnte, zum einen mit dem Schreiben von Songs und zum anderen mit der Zusammenstellung einer Rockband. Nicht irgendeine Band, sondern einer Art europäischer Antwort auf Toto und einer besseren FAR-Corporation. Und das tat Heil mit viel Akribie: Udo Kohl (Vocals), Harry Beierle (Keyboards), Fritz Matzka und Harald Heinl (Drums), Peter Richter und Hugo Mazuratz (Gitarre), Ken Taylor und Michael Harmsen (Bass), Auch Lutz Sommer (Ehemals Frankfurt Blues Band) und Richard Kersten (ehemals Beatles Revival Band) machten mit. Produziert wurde nicht irgendwo sondern in Frankfurts feinstem Kreativtempel: den legendären Hotline Studios, der damals teuersten Adresse im Land. “Es machte allen Beteiligten tierisch Spaß”, erinnert sich Ullmann. “Die Songs waren sensationell und daß aus den ursprünglich geplanten vier Wochen Studiozeit später insgesamt über 150 Produktions-Tage wurden, tat der Freude der beteiligten keinen Abbruch”. Denn auch hinter den Reglern saß ein Crack: Tammy Grohe, inzwischen verstorben, war langjähriger Porduktions-Partner
von Frank Farian. Der Soundtüftler jedenfalls sorgte dafür, daß der Sound dem Ideal eines 90er – Chart-Albums gerecht wurde.

So entstand “Breaking Down The Wall”, ein AOR-Album, das erst jetzt, nach 23 Jahren seit der Fertigstellung auf den Markt kommt. In punkto Songwriting und Arrangement wirkt es dennoch alles andere als oldfashioned. Denn musikalische Qualität, Perfektion und Leidenschaft sind stets zeitlos.

Ab dem 26. Juni ist “Breaking Down the Wall” auf allen gängigen Plattformen verfügbar. Hier kann das Album bereits vorgemerkt werden: https://ffm.to/xmqjlmp

Hier gibt es das Lyricvideo zur ersten Single: https://www.youtube.com/watch?v=ZLmkfosTagc

Beitrag von auf 10. Juni 2020. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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