Schweriner Volkszeitung: Sensationsfund in Güstrow. Dokumente führender NS-Kunsthändler am Güstrower Inselsee aufgetaucht. Briefe geben Auskunft über Handel mit “entarteter Kunst”.

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Güstrow, bei Abrissarbeiten eines alten
Holzhauses am Güstrower Inselsee sind bisher unbekannte Dokumente der
beiden prominentesten Kunsthändler im Dritten Reich aufgetaucht,
berichtet die Schweriner Volkszeitung in Ihrer Montagsausgabe. Die
Briefe von Hildebrand Gurlitt an Bernhard A. Böhmer aus den
1940er-Jahren geben unter anderem Auskunft über den Handel mit der
von den Nationalsozialisten als “entartet” diffamierten Kunst. Beide
pflegten Kontakte zu ranghohen Nazis wie Joseph Goebbels und waren am
NS-Kunstraub beteiligt. “Dieser Fund kommt völlig unerwartet.” sagt
Kunsthistoriker Dr. Volker Probst, Geschäftsführer der
Ernst-Barlach-Stiftung Güstrow der Schweriner Volkszeitung.
“Plötzlich tauchen unmittelbar neben der Wirkungsstätte Ernst
Barlachs Dokumente auf, die mit den Kernfragen unserer Einrichtung zu
tun haben. Das ist sehr bedeutend”.

Pressekontakt:
Schweriner Volkszeitung
Chefredaktion
Telefon: 0385-63788100
michael.seidel@svz.de

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Beitrag von auf 16. Oktober 2016. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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