Silber-Status im DGOU-KnorpelRegister für die Asklepios Orthopädische Klinik Lindenlohe

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Dr. Rueth ist ein ausgewiesener Spezialist in der Knorpelzelltransplantation. (Bild: Uwe Moosburger)
 

SCHWANDORF/LINDENLOHE. Nach Bronze im vergangenen Jahr gab es heuer Silber. Mit jährlich mehr als 50 gemeldeten Patienten, bei denen eine Knorpelzelltransplantation durchgeführt worden ist, wird die Asklepios Orthopädische Klinik Lindenlohe ab sofort im Knorpelregister der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) geführt. Dafür wurde Dr. Markus-Johannes Rueth und seinem Team das Zertifikat mit dem Silber-Status verliehen.

Der Chefarzt der Sportklinik gilt als ausgewiesener Spezialist in der Knorpelzelltransplantation, die nur eine überschaubare Anzahl von Kliniken in Deutschland überhaupt vornehmen darf. Die Sportklinik besitzt dafür als eine von wenigen die Genehmigung der entsprechenden Behörde (Regierung von Oberfranken), wozu eine Expertise in den sportmedizinischen operativen Verfahren und der Knorpelchirurgie nachgewiesen werden muss.

Dies spreche sich natürlich herum – der deutliche Anstieg der Patientenzahlen mit Knorpelproblemen zeigt, dass die Asklepios Orthopädische Klinik Lindenlohe in diesem Bereich kontinuierlich an Bekanntheit und Vertrauen gewinne – der Silber-Status sei dabei die objektive Bestätigung der Dynamik, die „einen Schwerpunktbereich unserer Klinik auszeichnet“, so Dr. Rueth.

Ursachen von Knorpelschäden
Ein Unfall, auch nur eine falsche Bewegung oder altersbedingte Abnutzung sind die Hauptursachen für Knorpelschäden. Dabei zeigt der Klinik-Alltag, dass die Patienten vor allem Sportler nach einem Unfall sind. Junge Patienten und Heranwachsende mit Kniescheiben-Problemen sind ebenfalls von Knorpelschäden betroffen, denn: Wenn die Kniescheibe öfters aus dem Gleitlager springt, dann kann der Knorpel auf der Kniescheibenrückfläche oder im Bereich des Oberschenkels geschädigt werden. Die Crux dabei: Ein zerstörter Knorpel erholt sich nicht wieder von selbst.

Das Verfahren einer Knorpelzelltransplantation in Kürze
Wenn der Patient die nötigen Voraussetzungen (wie intakter Bandapparat und noch kein bzw. geringer Gelenkverschleiß) mitbringt, entnehmen die Spezialisten in der Sportklinik ein gesundes Stück Knorpel aus einer nur wenig belasteten Körperstelle. Im Labor werden die Knorpelzellen gezüchtet, vermehrt und nach etwa drei Wochen an der kranken Stelle eingesetzt bzw. der betroffene Gelenkknorpel wieder aufgefüllt. „Damit ist es möglich, das eigene Gelenk zu erhalten und eine vorzeitig beschleunigte Arthrose zu reduzieren“, so Dr. Rueth.

Der Chefarzt hat dabei auch die Ursachen und das Ganze im Blick: „Wir schauen nicht nur auf das Loch im Knorpel, sondern gehen auf die Suche, wie der genaue Unfallmechanismus war und welche Begleitverletzungen und Risikofaktoren vorliegen.“ Gibt es Instabilitäten oder knöcherne Fehlanlagen der Gelenke? Wie ist der Lauf der Patella? Dies wird bereits vor der Operation untersucht, um solche Begleitveränderungen gleich mit zu therapieren.

Beitrag von auf 24. Juli 2019. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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