Unicamp und Entourage Phytolab vereinbaren bislang einmalige Forschungskooperation zu Medizinalcannabis

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Forschung erstreckt sich auf Identifizierung und
Analyse der pharmakologischen, agrarischen und genetischen Eigenschaften von 240
Cannabis-Sorten für therapeutische Zwecke (beispielsweise refraktäre Epilepsie)

Die staatliche Universität Campinas (Unicamp) und Entourage Phytolab haben
bekanntgegeben, dass sie gemeinsam ein Forschungsprogramm für
Medizinalcannabis-Sorten entwickeln wollen. Dies ist bereits das zweite
Gemeinschaftsprojekt von Inova Innovation Agency Unicamp und dem Unternehmen
über therapeutische Verwendungszwecke von Cannabis.

Das Forschungsprojekt mit der Bezeichnung “Genotype Selection of Cannabis sativa
L. for the Production of Medicines” unter Beteiligung des multidisziplinären
Forschungszentrums für Biologie, Agrarwirtschaft und Chemie (CPQBA) der
lateinamerikanischen Spitzenuniversität für Produktivitätsforschung Unicamp ist
auf 28 Monate angelegt.

“Ziel ist die Beschreibung der medizinischen, produktiven und genetischen
Eigenschaften von 240 Cannabis-Sorten, die in kontrollierten Klimakammern,
sogenannten Phytotronen, gezüchtet werden”, sagte Ílio Montanari Jr.,
Projektkoordinator und Kurator der Medizinalpflanzen am CPQBA.

“Entgegen der landläufigen Meinung gibt es große Unterschiede bei
Cannabis-Pflanzen. Durch die Forschung können wir die resistentesten,
produktivsten und geeignetsten Sorten für jede Behandlung auswählen. Das ist die
Grundlage für die Entwicklung innovativer Wirkstoffe, die noch sicherer,
effektiver und leichter zu erhalten sind” sagte Caio Santos Abreu, CEO von
Entourage Phytolab.

Newton Frateschi, geschäftsführender Direktor von Inova Unicamp, sieht in dem
zweiten Forschungsvorhaben mit Entourage den Erfolgsbeweis für die Kollaboration
von Universitäten und Unternehmen im Gesundheitswesen. “Die universitäre
Forschungs- und Entwicklungsarbeit dient in diesem Fall ganz klar dem Wohl der
Gesellschaft.”

Das Forschungsvorhaben muss noch von der staatlichen Gesundheitsaufsichtsbehörde
(Anvisa) genehmigt werden. Die Pflanzensorten dürfen nur zu Forschungszwecken
kontrolliert gezüchtet werden. Die Pflanzen werden exklusiv in drei Phytotronen
unter kontrollierten Bedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Photoperiode und
Lichtintensität) angebaut.

Zum Schutz der Forschungspflanzen sieht die Vereinbarung vor, dass die
Zuchtanlage rund um die Uhr durch ein eigens von Entourage Phytolab am CPQBA
installiertes Sicherheitssystem überwacht wird. Zugang ist nur nach
biometrischer Identitätsprüfung erlaubt, und doppelte Türen und Kameras mit
Fernüberwachung sorgen zusätzlich für Sicherheit.

Entourage übernimmt die Kosten für das Forschungsvorhaben, einschließlich
Identifizierung und Beschaffung der Saat sowie Wiederaufbereitung und
Anschaffung der Gerätschaften. Zuvor muss Unicamp noch die Lehr- und
Forschungsgenehmigung (AEP) für das Projekt von Anvisa einholen.

Pressekontakt:

Entourage Phytolab
Tino Comunicação
Danilo Tovo
danilo@tinocomunicacao.com.br
Tel. + 55 (11) 9 7492-3442

Regiane Monteiro
regiane@tinocomunicacao.com.br
Tel. + 55 (11) 9 7493-7744

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/141047/4510832
OTS: Entourage Phytolab

Original-Content von: Entourage Phytolab, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 4. Februar 2020. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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