Von (Corona-)Stress bis zur Erschöpfung

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Im Tomatis-Institut in Papenburg hören Kinder und Erwachsene ihr individuelles Hörprogramm. (Bildque
 

Ängste, Sorgen, hohe Anforderungen in Beruf, Schule, Familie … Das alles verursacht Stress. Die Corona-Pandemie verstärkt diese Stressfaktoren. Abgesehen von der Furcht, sich oder andere anzustecken, ist der unbeschwerte Kontakt mit anderen Menschen stark eingeschränkt. Die aktuelle Situation, für die noch kein Ende in Sicht ist, zerrt an den Nerven. Selbst Kinder und Jugendliche leiden vermehrt an Stimmungsschwankungen, Traurigkeit, depressiver Verstimmung und Schlafstörungen.

Spätestens jetzt ist es Zeit für ein Tomatis-Hörtraining. Die lizenzierte Tomatis-Trainerin Claudia Krüger aus Papenburg setzt die Tomatis-Methode seit fast 15 Jahren bei Kindern und Erwachsenen mit seelischen, geistigen und körperlichen Problemen ein. Auch in Corona-Zeiten, die Stress verursachen und somit das Immunsystem schwächen, muss keiner darauf verzichten. Claudia Krüger bietet das Hörtraining unter Hygienevorschriften im Papenburger Institut EinKlangRaum an. Außerdem verfügt sie über mobile Technik, die individuell eingestellt, auch das Training in den eigenen vier Wänden erlaubt. Vorgespräche und Hörtests können in Papenburg oder in Köln stattfinden.

Gutes Hören wirkt auf das Nervensystem

„Das Gehör spielt bei vielen Prozessen im Körper eine Rolle – auch bei der Stressbewältigung“, erklärt Claudia Krüger. „Die Ohren sind mit dem Vagus-Nerv verbunden. Er gilt als Selbstheilungsnerv, der Körper und Psyche in Balance bringt“, erklärt sie. „Wenn wir Reize, die wir über die Ohren aufnehmen, nicht filtern können, werden oft selbst banale Alltagssituationen zum Problem.“ Mit dem Training lassen sich meistens Hörwahrnehmung und -verarbeitung verbessern. Es hilft, wenn wir angespannt, aggressiv oder erschöpft sind und wird bei Hörproblemen, Gleichgewichtsstörungen, ADHS, LRS etc. eingesetzt.

„Mit der vom französischen Arzt Alfred Tomatis entwickelten Methode hören meine Kunden zehn bis zwölf Tage je zwei Stunden über besondere Kopfhörer Musik, meist von Mozart oder Gregorianische Gesänge. Durch den Tomatis-Hörsimulator, dem elektrischen Ohr, kann die dargebotene Musik, auf den Einzelnen abgestimmt, so verändert werden, dass die kleinsten Muskeln unseres Körpers – der Hammermuskel und der Steigbügelmuskel – im Ohr geschult werden. Die meisten Funktionen des Ohrs können damit verbessert und Probleme reduziert bzw. behoben werden“, sagt Krüger.

Wenn sich das Hörvermögen verbessert …

Gerade in Corona-Zeiten ist die Hörkur ideal, auch für Kinder mit ADHS oder LRS, Autisten, Klassenclowns, Mobbingopfer … die ohnehin häufig mit Hörbeeinträchtigungen zu tun haben. „Sie leiden sehr unter der Maskenpflicht. Ihnen fehlen zur Orientierung Mundbewegungen und Mimik des Gegenübers. Lern- und Kommunikationsbedingungen sind für diesen Kreis extrem erschwert“, so die Fachfrau.

Claudia Krüger beobachtet, dass Kinder und Erwachsene sich auf vielfältige Weise durch das Hören und die Gesprächsbegleitung verändern: „Es kehrt Ruhe ein. Die Menschen werden entspannter. Verschlossene Kinder öffnen sich. Manche fangen erstmalig an zu sprechen. Die Artikulation wird deutlicher. Ständig abgelenkte Kinder werden oft konzentrierter, „aufgedrehte“ Kinder finden ihre Mitte, Lernen gelingt leichter … Eltern berichten, dass sich der Umgang miteinander im Familiensystem positiv verändert. Gestresste und erschöpfte Menschen kommen oft wieder in Balance und gewinnen wieder Freude am Leben.“ www.ein-klang-raum.de

Beitrag von auf 3. Dezember 2020. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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