WAZ: Till Brönner könnte sich vorstellen, im Ruhrgebiet zu leben

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Star-Trompeter Till Brönner hat seine Liebe zu den
Menschen des Ruhrgebiets entdeckt. „Wenn man allein nach der
Mentalität der Leute geht,dann müsste es der Region unheimlich gut
gehen. Hier wird nicht viel gemeckert“, sagte der 48-jährige
Jazz-Musiker im Gespräch mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung
(WAZ). Seit einem Jahr ist Brönner mit der Fotokamera zwischen
Duisburg und Dortmund unterwegs, um Bilder für eine Ausstellung zu
machen, in der er die Vielfalt der Region zeigen möchte.

Gegenüber der WAZ sprach der Echo-Preisträger aber auch von den
Gegensätzen. „Hattingen oder Essen-Kettwig sind so schön, dass ich
mir vorstellen könnte, dort zu leben“. An vielen anderen Stellen aber
verdiene das Ruhrgebiets nicht unbedingt Preise für städtebauliche
Leistungen: „Stilistisch passt es nicht immer.“ Brönner bezeichnet
das Ruhrgebiet als „das Amerika von Deutschland, weil hier ähnlich
viele Kulturen, Landschaften und Kulissen zusammenkommen wie in den
USA“.

Seine Liebe zum Ruhrgebiet entwickelte sich langsam. „Anfangs bin
ich gefrustet nach Hause gefahren“, sagte der in Berlin und Los
Angeles lebende Till Brönner der WAZ. Da habe er die Palmen und
Cadillacs aus Kalifornien im Kopf gehabt und die Schönheit des
Ruhrgebiets nicht finden können. Inzwischen haben es ihm vor allem
die Menschen angetan: „Es ist schwierig, hier einem Arschloch zu
begegnen“, sagte der Echo-Preisträger in dem WAZ-Gespräch.

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 – 804 6519
zentralredaktion@waz.de

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Beitrag von auf 11. Mai 2019. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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