„Adel im Südwesten“ am 27. September im SWR Fernsehen Das Haus Gemmingen-Guttenberg um 20.15 Uhr / Das Haus Sayn-Wittgenstein-Sayn um 21 Uhr

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Im unteren Neckartal steht die Burg
Guttenberg, eine Rarität unter den deutschen Burgen. Nicht nur weil
sie rund 100 Adler, Geier, Eulen und Uhus der Deutschen Greifenwarte
beherbergt, die Ritterburg gilt als eine der letzten, vollständig
erhaltenen Staufer-Burgen in Deutschland. 1449 kauften die Freiherren
von Gemmingen-Guttenberg das mittelalterliche Anwesen. Siebzehn
Generationen später ist die Burg noch immer im Familienbesitz. Der
Stammsitz der Familie Sayn-Wittgenstein-Sayn hingegen ist seit fast
800 Jahren der kleine Ort Sayn am Mittelrhein zwischen Koblenz und
Neuwied. International bekannt wurde Fürstin Marianne als Fotografin
des Jetset, was ihr den Spitznamen „Mamarazza“ eingebracht hat. Mit
95 Jahren versprüht die Mutter des heutigen Chefs des Hauses noch
immer Charme und eine beneidenswerte Vitalität. Sie ist der
schillernde Mittelpunkt dieser Familie, die zu den ältesten des
deutschen Hochadels zählt. Christina Brecht-Benze porträtiert die
beiden Adelsfamilien in zwei je 45-minütigen Dokumentationen, die in
der Reihe „Adel im Südwesten“ am 27. September ab 20.15 Uhr im SWR
Fernsehen ausgestrahlt werden.

Wie lebt es sich zwischen Schießscharten und Schildmauern,
Ritterrüstungen und Hirschgeweihen? Wie sieht der Alltag dieser
Menschen aus, die ständig damit beschäftigt sind, ihr von der Zeit
zermürbtes, kostenintensives Gemäuer zu erhalten? Der Film „Das Haus
Gemmingen-Guttenberg“ gewährt seltene Einblicke in das Familienleben
der heutigen Burgherren, die den Tourismus als eine Einkommensquelle
nutzen. Alle Erwachsenen haben regelmäßig Schichtdienst im Burgmuseum
und führen durch ihre eigene Geschichte. Deren Höhepunkt war die
Reformation, für die die Freiherren von Gemmingen-Guttenberg Kopf und
Kragen riskierten.

„Das Haus Sayn-Wittgenstein-Sayn“ erzählt vom Aufstieg, Fall und
Wiederaufstieg einer Familie, aber auch Geschichten von Liebe und
Tod. Zwei herbe Schicksalsschläge musste das Fürstenhaus verkraften.
1961 den frühen Tod durch einen Verkehrsunfall von Fürst Ludwig,
Ehemann von Fürstin Marianne, und 2001 den tragischen Tod von
Prinzessin Filippa, Tochter der heutigen Schlossherren. Sie starb mit
21 Jahren, drei Monate nach ihrer Hochzeit – ebenfalls durch einen
Autounfall. Ihr Tagebuch hat die Familie veröffentlicht, es wurde ein
Bestseller. Aus dem Verkaufserlös entstand die Stiftung „Filippas
Engel“, die Jugendliche aus aller Welt für ihr soziales Engagement
auszeichnet.

Fotos zum kostenlosen Herunterladen unter ARD-foto.de. Die Episode
„Das Haus von Gemmingen-Guttenberg“ anschauen können akkreditierte
Journalisten unter presseportal.swr.de. Pressekontakt: Daniela Kress,
07221 929-23800, daniela.kress@swr.de

Beitrag von auf 25. August 2015. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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