ars viva-Preis 2017 geht an Jan Paul Evers, Leon Kahane und Jumana Manna

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Seit 1953 vergibt der Kulturkreis der deutschen
Wirtschaft im BDI e. V. den ars viva-Preis für Bildende Kunst. Jetzt
geht er an Jan Paul Evers (*1982), Leon Kahane (*1985) und Jumana
Manna (*1987). Der Preis ist mit Ausstellungen in namhaften
Kunstinstitutionen in Deutschland sowie einer Künstlerresidenz auf
Fogo Island (Kanada) verbunden. Die Künstler erhalten je 5.000 Euro
und es erscheinen eine Künstleredition und ein Katalog.

Die Jury wählte aus 51 vorgeschlagenen Künstlern die Gewinner aus.
Jan Paul Evers arbeitet mit den analogen Produktions- und
Bearbeitungsprozessen der Fotografie. Aus Fotografien entstehen
mithilfe verschiedener Entwicklungstechniken neue Arbeiten. Zentrale
Bezugspunkte in Leon Kahanes Videoarbeiten, Fotografien und
Installationen sind Themen wie Migration und Identität und die
Auseinandersetzung mit Mehr- und Minderheiten in einer globalisierten
Gesellschaft. Die Videoarbeiten und Skulpturen von Jumana Manna
thematisieren sozialpolitische Fragestellungen, Machstrukturen sowie
die Konstruktion von Identität.

Zum ersten Mal bekommen die ars viva-Preisträger die Möglichkeit,
an einem mehrwöchigen Residenzprogramm auf Fogo Island vor der
Ostküste Neufundlands teilzunehmen. Hinter dem einzigartigen Programm
steht die Shorefast Foundation, Gründerin und CEO ist Zita Cobb.

Der Jury unter dem Vorsitz von Ulrich Sauerwein gehörten u. a.
Mathilda Legemah und Franziska Rieger vom Kulturkreis der deutschen
Wirtschaft und die Kuratoren Dr. Annegret Laabs (Kunstmuseum Kloster
Unser Lieben Frauen, Magdeburg), Moritz Wesseler (Kölnischer
Kunstverein) und Zita Cobb (Shorefast Foundation)an. Als Fachberater
war Nicolaus Schafhausen (Kunsthalle Wien) Mitglied der Jury.

Am 8. Oktober 2016 wird die ars viva-Ausstellung der aktuellen
Preisträger im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg
eröffnet. Die darauf folgende Ausstellungsstation ist im Frühjahr
2017 der Kölnische Kunstverein.

Bildmaterial finden Sie unter http://bit.ly/1WUlCwR

Pressekontakt:
Juliet Kothe
Haus der Deutschen Wirtschaft
Breite Straße 29
D-10178 Berlin
T +49 (0) 30-20 28-14 35
j.kothe@kulturkreis.eu

Beitrag von auf 31. Mai 2016. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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