Ein Heizungswechsel lohnt sich

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Lohnt sich der Heizungswechsel?
Die erste bekannte Heizung war das offene Lagerfeuer. Seitdem der Mensch gelernt hatte, selbst Feuer zu machen und damit umzugehen, diente das Feuer als künstliche Heizung. Leider wärmten diese offenen Flammen nur so lange, bis sie heruntergebrannt waren. Danach verflüchtigte sich die Wärme wieder. Die Römer waren es, die die erste Fußbodenheizung entwickelten. Danach wurde die offene Feuerstelle zunehmend durch einen gemauerten Kamin ersetzt. Ab dem 15. Jahrhundert wurde durch die Erfindung es Eisengusses die Entwicklung geschlossener Öfen ermöglicht.
Die Zentralheizung zog im 18. Jahrhundert in die Häuser ein. Im 20. Jahrhundert kamen die ersten Öl- und Gasheizungen auf den Markt. Vorreiter waren im Übrigen die Brüder Buderus. Erst seit den 1970er Jahren gehört eine zentrale Wärmeversorgung in Neubauten zur Standardausstattung.

Heute ist es ökonomisch und ökologisch sinnvoll, einen genauen Blick auf den alten Heizkessel zu werfen. Lohnt sich eventuell ein Austausch? Gerade bei den aktuell exorbitant steigenden Energiekosten ist es ratsam, den Verbrauch der alten Gasheiztherme genauestens zu überprüfen.

Ein Austausch des alten Kessels gegen einen Gasheizwert Kessel lohnt sich durchaus. Diese Geräte sorgen dank modernster Pumpentechnologie für einen nicht unerheblichen Zugewinn an Energieeffizienz. Zudem ist die Umrüstung auf einen Gasheizwert Kessel ohne aufwendige Umbaumaßnahmen möglich.

Es gibt sie in zwei Varianten und zwar als Wandhängende Geräte oder als Bodenstehende Kessel. Diese sind emissionsarm. Zudem nutzen sie die Energie wesentlich besser als alte Gasheizthermen. Die Gasheizwertkessel funktionieren nach einem ganz einfachen Prinzip. Beim Verbrennen des Gases entsteht Wasserdampf. Bei alten Kesseln wird dieser Wasserdampf ungenutzt mit den restlichen Abgasen zum Schornstein hinausgeblasen. Mit einem modernen Kessel werden jedoch die Abgase soweit gekühlt, dass der Wasserdampf, der darin enthalten ist, teilweise kondensiert. Die in dem Dampf enthaltene Energie kann somit – zumindest zum Teil – zur Raumheizung genutzt werden. Wenn die Kesseltemperaturregelung noch witterungsgeführt ist und die Heizkörper großzügig ausgelegt sind, wird der Wirkungsgrad der Anlage noch erhöht. Bedient werden die Geräte zumeist mit fortschrittlichen Reglern und Displays. Sie sind aus Aluminium-Silizium Legierungen oder aus Edelstahl hergestellt. Erdgas ist im Übrigen ein sehr sauberer, da natürlicher Energieträger. Es besteht zu 90% aus Methan, das vor mehreren Millionen Jahren aus abgestorbenen Resten von Plankton und Algen entstand. Diese wurden von Gesteins- und Erdschichten überdeckt. Insofern ist eine Umrüstung auch ein Beitrag zum Klimaschutz.

Beitrag von auf 3. August 2015. Abgelegt unter Haus & Garten. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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