GEW-Chefin Finnern kritisiert neue Quarantäne-Regeln an Schulen: Nicht ausreichend, um über den Winter zu kommen

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Die Bundesvorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW Maike Finnern hat die von den Gesundheitsministern der Länder beschlossenen neuen Quarantäneregeln für Schulen als unzureichend kritisiert: Die vereinfachte Quarantäne-Regelung sei nur dann verantwortbar, wenn weitere Maßnahmen wie PCR-Testungen, Maskenpflicht in Innenräumen und Lüftungskonzepte – etwa mit Luftreinigern – erfolgten. „All das muss gleichzeitig passieren, dann kann man glaube ich so handeln, und dann kann es glaube ich gehen“, erklärte Finnern im phoenix-Interview. „Nur die Quarantäne zu verkürzen und nur zu sagen, wir schicken nicht mehr die ganze Klasse in Quarantäne, sondern nur die beiden Sitznachbarn oder Sitznachbarinnen – das allein wird nicht ausreichen, um durch den Winter zu kommen. Da bin ich mir relativ sicher“, so Finnern.

Grundsätzlich begrüßte Finnern eine vereinfachte Quarantäne-Regelung an Schulen, stellte aber auch klar: „Wenn nur noch die Sitznachbarn in Quarantäne gehen, dann heißt das, dass eine Maskenpflicht im Klassenraum herrschen muss, sonst kann das aus unserer Sicht nicht gehen“, so die Forderung der GEW-Vorsitzenden. Zudem müsse die Freitestung mittels PCR-Test erfolgen.

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Beitrag von auf 7. September 2021. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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