Große Investition und Neueröffnung: Moderne Ausstellung bei Kachelöfen Breuer

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Marcus Breuer ist optimistisch. “Die Corona-Krise ist natürlich ein schwerer Schlag für Unternehmen und Privatpersonen, aber auch das wird vorübergehen. Und wenn sich die Lage erst einmal normalisiert hat, werden die Menschen auch wieder über Konsum nachdenken und die Wirtschaft damit neu beleben – und zwar in allen Bereichen”, sagt der Ofen- und Kaminbaumeister und Inhaber des Familienunternehmens Kachelöfen Breuer aus Viersen, der mittlerweile auch eine Niederlassung in Heimbach in der Eifel unterhält.

Breuer hat kürzlich intensiv in seinen Show Room in Viersen-Rahser investiert und die Kamin-Ausstellung am Stammsitz des Unternehmens modernisiert und flächenmäßig erweitert. Diese Ausstellung ist traditioneller Bestandteil von Kachelöfen Breuer und wurde von Marcus Breuers Vater als Unternehmensgründer vor vielen Jahrzehnten errichtet. Eröffnet hat Marcus Breuer den neuen Show Room im Februar – kurz vor Ausbruch der Krise in Deutschland.

“Wir zeigen dort unterschiedliche Kamine und Kachelöfen, die wir in bestimmte Wohnkonzepte integriert haben. Das sind kleinere Standardmodelle für eingeschränkte Möglichkeiten genauso wie handwerklich gebaute Systeme mit exklusiven Materialien und schwebende Kamine mit integrierter Unterhaltungstechnik.” Die Bandbreite bei Kaminen und Kachelöfen sei sehr groß, sodass der Fantasie kaum Grenzen gesetzt seien, betont Marcus Breuer. “Wenn der Platz und die technischen Möglichkeiten gegeben sind, können wir auch sehr extravagante Wünsche erfüllen.”

So hat Marcus Breuer mit seinem Team beispielsweise schon eine ganze Kaminecke mit versenkbarem Flachbildfernseher errichtet oder einen schwebenden Kamin, bei dem neben der zentralen Feuerstelle links und rechts Aquarien eingebaut wurden. “Wir entwerfen die Pläne gemeinsam mit dem Kunden und bauen dann den Kamin nach den individuellen Vorgaben in unserer Meisterwerkstatt. Später errichten wir ihn beim Kunden und arbeiten dabei mit anderen Gewerken zusammen, beispielsweise Elektrofach- und Malerbetriebe. Das koordinieren wir zentral, damit die Leistung aus einer Hand entsteht.” Für Marcus Breuer ist diese Vernetzung der Gewerke sehr wichtig, gerade bei speziellen Anforderungen. “Als Kaminbauer sind für den Entwurf, die technische Umsetzung und die kontinuierliche Wartung zuständig. Aber Arbeiten wie das Verputzen von frei im Raum schwebenden Kamine oder auch die Integration eines gasbetriebenen Systems in die Smart Home-Technologie müssen andere Fachleute übernehmen.”

Apropos Smart Home: Die Bedienung des Kamins über digitale Lösungen ist mittlerweile durchaus möglich. Das bedeutet laut Marcus Breuer: Bevor man nach der Arbeit ins Auto steigt, feuert man den Kamin an, der auf Betriebstemperatur ist, wenn man zuhause angekommen ist. Und dann wird der Timer so eingestellt, dass der Kamin ein paar Stunden sich selbst abschaltet – der Hausbesitzer kann also beruhigt auf dem Sofa einschlafen oder einfach ins Bett gehen, ohne sich um den Kamin und ein die ganze Nacht voll beheiztes Haus kümmern zu müssen. “Die Steuerung intelligenter Kaminöfen lässt sich mithilfe einer Fernbedienung, via SMS-Befehl oder per Smartphone-App ganz bequem von überall aus vornehmen. Das bezieht sich unter auf die gewünschte Raumtemperatur und die Brenndauer.”

Der Show Room ist nach den Lockerungen der Corona-bedingten Beschränkungen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder geöffnet, sodass Marcus Breuer Interessenten und Kunden vor Ort empfängt. Übrigens: Vor Ort können über Simulationen Kamine und Kachelöfen live geplant werden.

Beitrag von auf 18. September 2020. Abgelegt unter Haus & Garten. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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