Gynäkologe Adrian Flohr rät: Dem Harnblasen­-Karzinom vorbeugen

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Blasenkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung der Harnblase. Er macht bei Frauen etwa 1,8 Prozent und bei Männern etwa 4,5 Prozent aller Krebserkrankungen aus. In Deutschland erkranken jedes Jahr mehr als 15.000 Menschen neu an Blasenkrebs – rechnet man frühe Formen der Erkrankung ein sind nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts fast 30.000 Menschen betroffen. Das Harnblasen-­Karzinom ist damit eine der zehn häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland.

Obwohl nur eine von vier Neuerkrankungen bei Frauen auftritt, warnt der Düsseldorfer Gynäkologe Dr. Adrian Flohr davor, das Risiko zu unterschätzen. „Das Gefährliche an dieser Erkrankung ist, dass sie häufig erst in einem späten Stadium erkannt wird. Das liegt daran, dass erste Symptome eher unspezifisch sind. Blasentumore wachsen lange, ohne große Beschwerden zu verursachen.“ Adrian Flohr ist Geschäftsführer von Medplus Nordrhein (www.medplus-nordrhein.de und www.medplus-nordrhein.de/fachaerzte/dr-med-adrian-flohr-kollegen), einer multidisziplinären, überörtlichen Berufsausübungsgemeinschaft (ÜBAG) mit Praxen im Ärztehaus-Oststraße in der Düsseldorfer Innenstadt, in Düsseldorf-Gerresheim sowie in Krefeld.

Zu den häufigsten Anzeichen einer möglichen Blasenkrebserkrankung gehören häufiger Harndrang und sichtbares, beziehungsweise nachgewiesenes Blut im Urin. Auch häufige Blasenentzündungen und Brennen oder Stechen nach dem Urinieren können mögliche Warnzeichen sein, genau wie das Blasengefühl. „Das bedeutet: Man spürt auf einmal sehr genau, dass man eine Blase hat, was normalerweise nicht der Fall ist. Ist das der Fall, sollten betroffene Frauen zügig ihren Frauenarzt konsultieren“, konkretisiert der bekannte Frauenarzt. Besonders gefährdet, an Blasenkrebs zu erkranken, sind Raucher, Menschen, die berufsbedingt häufig in Kontakt mit Chemikalien kommen, und solche mit chronischen Harnwegsinfektionen. Selbst regelmäßiges Haarefärben und die chronische Einnahme von Medikamenten zählen zu möglichen Risikofaktoren.

Dr. Adrian Flohr betont aber auch, dass Blasenkrebs durch eine einfache und sanfte Therapie heilbar sei, werde er in einem frühen Stadium erkannt. Eine regelmäßige ärztliche Kontrolle, rechtzeitige Diagnose und entsprechende Therapie seien deshalb entscheidend. Der Gynäkologe bietet einen einfachen Urintest zur Krebsvorsorge an. „Mit dem Bladder Check Test lassen sich bösartige Tumore der Blase bereits in sehr frühen Stadien diagnostizieren – und damit schon lange bevor erste offensichtliche Symptome auftreten. Der Test läuft sehr einfach ab. Zwei bis drei Tropfen Urin werden in eine Probenöffnung gegeben und innerhalb weniger Minuten steht das Testresultat fest“, erklärt er. Der Test wird von den Krankenkassen nicht bezahlt und gehört zu den Selbstzahlerleistungen.

Überhaupt setzt das Ärzte- und Gesundheitsnetzwerk Medplus Nordrhein stark auf Gesundheitsvorsorge und Früherkennung. Die untereinander bestens vernetzten Ärzte kombinieren ihre Leistungen bestmöglich, um ihre Patienten bei der gesamten Prävention eng zu begleiten und alle möglichen gesundheitlichen Risiken auszuschließen. Zu Medplus Nordrhein gehören neben der gynäkologischen Praxis von Dr. Adrian Flohr die Diabetes-Schwerpunktpraxis von Dr. Jolanda Schottenfeld-Naor sowie Augenarzt Dr. Oded Horowitz und Kardiologe Dr. Avner Horowitz.

Beitrag von auf 25. September 2018. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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