Hörbuch-Tipp: „Das Ting“ von Artur Dziuk – Hochspannend und am Puls der Zeit

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Anmoderationsvorschlag:

Wie oft haben Sie sich schon geärgert, weil Sie eine falsche Entscheidung
getroffen haben? Es gibt so viele Momente, in denen man sich hinterher sagt:
„Hätte ich doch …“: „Hätte ich doch lieber einen Schirm mitgenommen.“ „Hätte
ich doch besser die andere Route genommen.“ „Hätte ich doch was anderes
gelernt.“ Jetzt stellen Sie sich mal vor, es gäbe eine App, die einem alle
Entscheidungen abnimmt. Eine App, die wie ein Navigationssystem funktioniert und
anhand Ihres Persönlichkeitsprofils Empfehlungen gibt, was der richtige, nächste
Schritt wäre! „Das Ting“ ist so eine App. Um sie geht es auch im gleichnamigen
Debütroman des in Hamburg lebenden, polnischen Autors Artur Dziuk, der als neues
literarisches Talent heiß gehandelt wird. Helke Michael mit unserem
Audible-Hörbuch-Tipp der Woche.

Sprecherin: Die Welt ist voller Menschen, die sich verbessern wollen. Allerdings
sind Menschen auch Gewohnheitstiere. Oft scheitern gute Vorsätze einfach daran,
dass sie zu lange brauchen, um zur Gewohnheit zu werden. Für die vier Visionäre
eines jungen Berliner Start-ups ist das der Ausgangspunkt für die Idee:

O-Ton 1 (Das Ting, 35 Sek.): Stell dir eine Welt vor, in der jeder Mensch unser
‚Navigationssystem‘ fürs Leben nutzt. Die Leute wären gesünder, weil das Ting
ihnen sagen würde, wann sie wie viel Sport zu treiben haben und was sie essen
sollen. Sie wären erfolgreicher, weil das Ting ihnen helfen würde, nicht den Job
zu bekommen, den sie unbedingt möchten, sondern denjenigen, der tatsächlich auch
zu ihren Fähigkeiten passt. Sie wären entspannter, ausgeglichener, ohne jede
Angst. Verdammt, die Menschen wären tatsächlich so, wie sie sein wollen. Besser
in allem.

Sprecherin: Dazu muss dieses „Navigationssystem“, eine App namens das Ting,
personenbezogene Daten sammeln und speichern. Sorgen, die Menschen könnten Angst
bekommen, weil sie sozusagen fremdgesteuert werden, machen sich die Entwickler
nicht. Im Gegenteil: Mitgründer Adam ist überzeugt:

O-Ton 2 (Das Ting, 21 Sek.): Das Ting wird vielen Menschen aus der
Mittelmäßigkeit helfen. Keine Revolution einleiten, sondern den nächsten Schritt
der Evolution. Und in etlichen Biografien wird stehen, dass er der Ausgangspunkt
dieser Entwicklung war. Es gibt nur eines, das bewundernswerter ist als der
perfekte Mensch. Derjenige, der ihn erschaffen hat.

Sprecherin: Bald schon finden sich Investoren, die dem Start-up das nötige
Kleingeld geben sollen. Einziger Haken: Adam und seine Mitstreiter müssen sich
verpflichten, ihrer App aufs Wort zu gehorchen und alles umzusetzen, was sie
empfiehlt. Sie willigen ein – mit verheerenden Folgen:

O-Ton 3 (Das Ting, 23 Sek.): Deine Beziehung mit Kira erhöht die Ausschüttung
von Stresshormonen und damit die Wahrscheinlichkeit zu erkranken. Sie gefährdet
deine Ziele, alles, wofür du gearbeitet hast. Du musst die Beziehung so schnell
wie möglich beenden. Es fällt mir nicht leicht, das auszusprechen: Aber das Ting
tut mir nicht gut. Ganz im Gegenteil, es macht mein Leben kaputt.

Abmoderationsvorschlag:

Mit „Das Ting“ trifft Artur Dziuk den Nerv der heutigen Zeit. Das wirklich
Erschreckende ist, dass es jederzeit tatsächlich genauso wie in seinem Roman
kommen könnte. Hochspannend und ab sofort als Hörbuch bei Audible erhältlich.
Mehr dazu gibt’s unter www.audible.de/Tipps.

Pressekontakt:
Audible GmbH
Silvia Jonas
Tel.: 030-310 191 132
Mail: silvia.jonas@audible.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/56459/4462344
OTS: Audible GmbH

Original-Content von: Audible GmbH, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 9. Dezember 2019. Abgelegt unter Kunst & Kultur, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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