Kopfschmerzen bei Kindern nehmen zu – breites Bündnis für bundesweite Prävention an Schulen

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Im Oktober beginnt an Schulen in
elf Bundesländern die von 17 Krankenkassen geförderte, bundesweite
„Aktion Mütze – Kindheit ohne Kopfzerbrechen“. Über eine Million
Kinder und Jugendliche sollen lernen, wie sie Kopfschmerzen vorbeugen
können. Initiatoren sind Prof. Hartmut Göbel (Schmerzklinik Kiel) und
Karin Frisch (gemeinnützige ZIES GmbH).

Immer mehr Kinder leiden unter Kopfschmerzen. Aus
Studienergebnissen des Kinder- und Jugendsurvey KiGGS des Robert
Koch-Instituts geht hervor: 78 Prozent der Kinder und Jugendlichen
zwischen 11 und 17 Jahren sind von Kopfschmerzen betroffen (Ellert u.
a.: Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland, in:
Bundesgesundheitsblatt). Die Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung geht von einem kontinuierlichen Anstieg der
Kopfschmerzbeschwerden bei Kindern und Jugendlichen aus und schätzt,
dass bis zum 12. Lebensjahr bereits etwa 90 Prozent der Jungen und
Mädchen Erfahrung mit Kopfschmerzen gemacht haben
(http://ots.de/Jqe6i).

„Kopfschmerzen können bei Kindern zu psychischen Problemen und
sogar Suchtmittelabhängigkeit führen. Um lebenslange chronische
Beschwerden zu vermeiden, wollen wir im Rahmen einer bundesweiten
Aktion zur Kopfschmerzprävention Schülerinnen und Schülern
vermitteln, wie sie Kopfschmerzen rechtzeitig und nachhaltig
vorbeugen können“, so Prof. Hartmut Göbel, Direktor der Schmerzklinik
Kiel und Mitinitiator der „Aktion Mütze – Kindheit ohne
Kopfzerbrechen“.

Der Startschuss zu „Aktion Mütze“ (www.aktion-muetze.de) fiel im
August 2014. Initiator der Aktion ist neben der Schmerzklinik Kiel
die ZIES gGmbH, eine gemeinnützige Organisation, die sich für
Menschen mit Gesichts- und Kopfschmerzen einsetzt. Die beteiligten 17
Krankenkassen erbringen schon jetzt eine kassenübergreifende
Leistung, wie sie das Präventionsgesetz ab 2016 vorschreibt.

Im Rahmen der bundesweiten Aktion können Schulen für ihre siebten
Klassen kostenfreie Unterrichtsmaterialien bestellen. Arbeitshefte
und Lehrermappe klären darüber auf, welche Maßnahmen bei welchem
Kopfschmerztyp helfen und wie Kopfschmerzen vorgebeugt werden kann.
Lehrer, Schüler und Eltern werden umfassend über Ursachen und
Auslöser von Kopfschmerzen informiert und zur gemeinsamen Suche nach
Lösungen angeregt. Das Unterrichtsmaterial sensibilisiert auch für
die Risiken eines unreflektierten Medikamentengebrauchs.

„Aktion Mütze“ verbindet sich außerdem mit der ersten
bundesweiten, international vergleichbaren Befragung zu Kopfschmerzen
unter Schülerinnen und Schülern.

Bestellformulare für die kostenfreien Unterrichtsmaterialen wurden
bisher an die weiterführenden Schulen in Berlin, Brandenburg, Bremen,
Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen,
Schleswig-Holstein und Thüringen versandt. Die ersten Arbeitshefte
werden im Oktober ausgeliefert. Mit den Ländern Hamburg und
Mecklenburg-Vorpommern wurden Maßnahmen in der Lehrerfortbildung
vereinbart.

Über die bisherige Entwicklung von „Aktion Mütze“ und ihre
Erfahrungen mit dem Projekt informieren die Initiatoren, Förderer und
Partner der Aktion im Rahmen einer

PRESSEKONFERENZ
am 31. August 2015, 11 Uhr, im Haus der Bundespressekonferenz in
Berlin, Schiffbauerdamm 40.

Pressevertreter sind herzlich eingeladen.

Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie zur Pressekonferenz kommen. Wenn
Sie verhindert sind, senden wir Ihnen gerne eine Pressemappe zu.

IHRE GESPRÄCHSPARTNER
ZIES gemeinnützige GmbH Frankfurt am Main: Karin Frisch
Schmerzklinik Kiel: Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Hartmut Göbel
AOK Nordost: Katja Perkams, Merle Wiegand
atlas BKK ahlmann: Bernd Brickmann, Detlef Hagemeier
BARMER GEK: Dr. med. Utta Petzold
BKK – VBU: Ellen Zimmermann, Katharina Matthes, Martina Zimmermann
BKK Technoform: Selen Pfändner
BKK vor Ort: Dietrich Hilje
mhplus Krankenkasse: Sandra Keppner
R+V BKK: Iris Schmalfuß

ANSPRECHPARTNER ZUM THEMA „AKTION MÜTZE – FACHLICHE EINSCHÄTZUNG ALS
BEITRAG ZUR SCHÜLERGESUNDHEIT, PRAKTISCHE UMSETZUNG IN MECKLENBURG
POMMERN“:
Ralf Schattschneider, Institut für Qualitätsentwicklung M-V,
Landeskoordinator für das Betriebliche Gesundheitsmanagement an
öffentlichen Schulen, 0385-588 77 14,
r.schattschneider@iq.bm.mv-regierung.de

Pressekontakt:
PRESSEKONTAKTE INITIATOREN
ZIES gemeinnützige GmbH: Karin Frisch, 0171-198 65 90,
info@zies-frankfurt.de
Schmerzklinik Kiel: Prof. Dr. Hartmut Göbel, 0431-20 09 91 50,
hg@schmerzklinik.de

PRESSKONTAKTE FÖRDERER
AOK Nordost: Werner Mall, 0800-26 50 80-263 50,
werner.mall@nordost.aok.de
atlas BKK ahlmann: Birte Becker, 0421-43 55 166,
birte.becker@abkka.de
BARMER GEK: Daniel Freudenreich, 0800-33 20 60 44-40 06,
daniel.freudenreich@barmer-gek.de
BKK – VBU: Katharina Matthes, 030-726 12-21 86,
Sandra.Keppner@mhplus.de
BKK Diakonie: Tilman Dulisch, 0521-144-26 05,
Tilman.Dulisch@bkk-diakonie.de
BKK DürrkoppAdler: Patricia Haase, 0521-260 77 56,
patricia.haase@bkk-da.de
BKK Technoform: Selen Pfändner, 0551-63 42 52 10,
Selen.Pfaendner@bkk-technoform.de
BKK vor Ort: Dietrich Hilje, 0234-47 92 717,
dietrich.hilje@bkkvorort.de
BKK Werra-Meissner: Claudia Küster, 05651-74 51-608,
claudia.kuester@bkk-wm.de
BKK Wirtschaft und Finanzen: Thorben Weichgrebe, 05661-73 74 130,
thorben.weichgrebe@bkk-wf.de
Bosch BKK: Sonja Feihle, 0711-811-30790, Sonja.Feihle@de.bosch.com
IKK Classic: Martin Heck, 07141-94 04-264, martin.heck@ikk-classic.de
KKH Kaufmännische Krankenkasse: Bettina Schulze, 0511-28 02-33 73,
Bettina.Schulze@kkh.de
mhplus Krankenkasse: Sandra Keppner, 07141-97 90-97 40,
Sandra.Keppner@mhplus.de
pronova BKK: Katrin Krause, 0214-322 96-1625,
katrin.krause@pronovabkk.de
R+V BKK: Christian Diel, 0611-999 09-146, Christian.Diel@ruv-bkk.de
Siemag BKK: Jochen Kühn, 02733-29-28 80, jochen.kuehn@siemagbkk.de

Beitrag von auf 24. August 2015. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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