Kraftvoll zubeißen trotz Zahnverlust

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Nidderau, 29. April 2010 – „Mein erstes Implantat bekam ich vor fast dreißig Jahren, damals gab es dafür noch gar keine Nummern auf der Rechnung,“ erzählt Renate Weber aus Grävenwiesbach stolz. Das Implantat sitzt noch immer, so fest wie die eigenen Zähne. Im vergangenen Herbst wurde dann eine Brücke notwendig. Dafür musste ein weiterer Zahn einem Implantat Platz machen, doch das „alte“ Implantat konnte ohne Probleme integriert werden. Die Brücke wurde nach guter Einheilung des neuen Implantats im vergangenen Herbst eingesetzt und passt perfekt.

Auch Dr. S. aus N. kaut seit über 25 Jahren mit demselben Implantat. Er erinnert sich an die schnelle Operation: „Ich brauchte einen Eckpfeiler für eine Prothesenversorgung im hinteren Unterkiefer. Das Ganze ging damals schon komplikationsärmer, als ich erwartet hatte, und heilte sehr schnell ein.“ 25 Jahre später wurde eine Brücke mit drei Stützpfeilern notwendig. Sein „altes“ Implantat wollte er unbedingt behalten. Dr. Kessler vom Zahn-Zentrum-Nidderau, der auch bereits dieses erste Implantat gesetzt hatte, ließ sich etwas einfallen – der Patient ist mit der gefundenen Lösung sehr zufrieden. „Mein ursprüngliches Implantat ließ sich wunderbar in die Erweiterung integrieren,“ berichtet Dr. S. glücklich. Seit der Sanierung ist er nicht nur beschwerdefrei, er hat auch keine Probleme mit der Mundhygiene. Regelmäßig lässt er in der Praxis von Dr. Peter Kessler die professionelle Zahnreinigung durchführen. Als Arzt und Patient weiß er, wie viel selbst bei stark kariösen Zähnen durch eine Implantat- und Prothesensanierung noch zu retten ist.

Vieles ist heute möglich, wenn ein Zahn durch Schädigung oder Unfall verloren geht. Implantate liegen inzwischen auf den vordersten Plätzen der Beliebtheit, wenn Zahnlücken geschlossen werden müssen. Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die so fest im Kiefer einwachsen, dass sie mit dem entsprechenden Aufbau die Funktion von echten Zähnen übernehmen. Darüber hinaus sehen sie makellos aus, stellen also die Zahnästhetik und die damit oftmals einhergehende Lebensqualität wieder her. In dieser Kombination sind Implantate die einzige „naturidentische“ Lösung.

Obwohl die Implantologie in Deutschland erst seit 1982 als Therapie wissenschaftlich anerkannt ist, kann sie in den zahnärztlichen Praxen eine ungewöhnliche Erfolgsgeschichte verbuchen. Knochen, der sich bei fehlender Belastung schnell zurückbildet, kann für ein Implantat wieder aufgebaut werden. So kann ein Patient selbst dann mit einem Implantat versorgt werden, wenn der Zahnverlust bereits eine Weile zurück liegt.

Bei Renate Weber war ein Knochenaufbau nicht notwendig, obwohl der Zahn, der die Brücke zusätzlich stützen sollte, bereits längere Zeit kaputt gewesen war. Sie ist begeistert von dem geringen Aufwand – und von Dr. Kessler, ihrem Zahnarzt, dem sie seit dreißig Jahren die Treue hält. Über die Jahre hat sich in der Zahnheilkunde und auch in seiner Praxis viel verändert, ist moderner und größer geworden. „Ich reise ihm nach, egal wo er hingeht,“ verkündet Frau Weber fröhlich. Dafür hat sie gleich mehrere gute Gründe, neben seiner Erfahrung und seinem handwerklichen Geschick. „Dr. Kessler hört zu und geht auf seine Patienten ein!“ Das ist für sie nicht selbstverständlich. Sie ist außerdem überzeugt, dass die Zahntechniker-Ausbildung, die Dr. Kessler absolviert hat, ihm einen ganz anderen Blick auf die Machbarkeit gibt. Auch dass der Zahntechniker im Haus schon im Vorfeld hinzugezogen wurde, sieht sie als großen Vorteil. Auch das Anpassen gehe dann sehr schnell, weil der Zahntechniker dank der räumlichen Nähe kleine Änderungen sofort vornehmen könne. Hier greife alles ineinander, das sei sehr angenehm für die Patienten.

Das Team spielt im Zahn-Zentrum-Nidderau eine große Rolle. Neben dem behandelnden Zahnarzt und dem Zahntechniker wird in die Planung einer Implantatbehandlung auch der Anästhesist einbezogen. Für größere operative Eingriffe stehen sowohl ein OP-Saal zur Verfügung als auch ein digitaler Volumentomograph. Dabei handelt es sich um ein Gerät zum dreidimensionalen Röntgen, dessen Aufnahmen eine noch sicherere Behandlungsplanung sowie allerhöchste Präzision beim Setzen von Implantaten ermöglichen.

Die Verlagerung der Behandlungsschwerpunkte hin zu Prophylaxe, Ästhetik und einem dauerhaft funktionstüchtigen Gebiss auch im Alter hat die Implantologie zunehmend ins Blickfeld der Patienten gerückt. Diese Versorgungsmöglichkeit hat Dr. Kessler von der ersten Stunde an begeistert, er implantiert seit 1983. Dank seines großen Erfahrungsschatzes weiß er: „Es geht fast alles.“ Deshalb hat er heute in seinem Patientenstamm auch Patienten, die seit dieser ersten Stunde mit einem noch immer fest sitzenden Implantat kraftvoll zubeißen können.

Im Internet: www.zahnzentrum-nidderau.de

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