Maag: Beseitigung von Engpässen bei Desinfektionsmittel und Schutzbedarf

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Produktion von Desinfektionsmittel durch Apotheken, zentrale
Beschaffung von Schutzbedarf

Die Fallzahlen der mit dem Coronavirus infizierten Menschen wachsen weiter. Dazu
erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Karin Maag:

“Dort wo sich in der Versorgung Engpässe abzeichnen – z.B. bei den Schutzmasken
insbesondere für Ärzte und Pflegekräfte, die behandeln müssen oder bei
Desinfektionsmitteln – sind wir gefordert: Wir werden es den Apothekern
ermöglichen, wieder selbst Desinfektionsmittel herzustellen und Schutzmasken
zentral beschaffen. Die Vergütung der notwendigen Tests durch Ärzte ist bereits
gesichert und auch die Abrechnung der notwendigen Schutzkleidung über den
Sprechstundenbedarf werden wir ermöglichen.

Wir handeln weiterhin mit der gebotenen Vorsicht und auf der Basis des Wissens
der Fachleute im Robert Koch Institut. In Deutschland gibt es Stand heute
Morgen, 8:00 Uhr, 188 Infizierte. Diese Zahl wird noch weiter steigen, aber
unsere Kapazitäten im Gesundheitswesen sind ausreichend, um jeden einzelnen
Patienten gut zu versorgen.

Seit Mittwoch letzter Woche sind die Infektionsketten und die Kontakte von
infizierten Personen in Teilen nicht mehr nachvollziehbar. Auch bei uns
infizieren sich Menschen, die nicht in den Risikogebieten waren und auch keinen
Kontakt mit dort infizierten Personen hatten. Diese neue Lage ist daher der
Beginn einer Epidemie.

Ziel unserer Maßnahmen ist es vor allem, das Ausbruchsgeschehen zu verlangsamen
und weiterhin einzudämmen. Dabei geht es darum, Zeit für die Bewertung zu
gewinnen: Wir müssen klären, wie genau sich der Virus verbreitet, wie die
Ansteckungswege sind und vor allem verhindern, dass Corona und die Grippewelle
gleichzeitig ihren Höhepunkt erreichen.

Es bleibt aber gut zu wissen: In 80% der Fälle verläuft die Infektionskrankheit
milde (Erkältungssymptome Husten, Halskratzen), nur in 20% der Fälle schwer, bis
hin zur Lungenentzündung.”

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CDU/CSU – Bundestagsfraktion
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Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
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Beitrag von auf 3. März 2020. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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