„Schwerer Liebeskummer fühlt sich ähnlich an.“

Abgelegt unter: Urlaub & Reisen |


Kiel, 04.09.2020. Es sind die Begegnungen mit den Menschen vor Ort, die eine Reise unvergesslich machen. Solche unmittelbaren Kontakte zu ermöglichen, dabei auch sprachlich zu vermitteln und Fremdes verständlich zu machen, ist Aufgabe der weltweit tätigen, hochqualifizierten Gebeco Reiseleiter*innen. Sie kennen das Reiseland bestens, verfügen über ein breit angelegtes, tief fundiertes Insiderwissen und sorgen für die Sicherheit der Reisenden, besonders in Krisenzeiten wie Corona.
„Unsere Gebeco Reiseleiter*innen sind wahre Gastgeber*innen und Organisationstalente – sie machen unsere Reisen zu Gruppenreisen, die begeistern!“, sagt Michael Knapp, CCO von Gebeco. „Gerade in der aktuellen Situation dürfen sich unsere Reisenden, dank der qualifizierten Betreuung unserer Reiseleiter*innen, immer sicher fühlen. Sie haben das Hygienekonzept im Blick und schaffen trotz strenger Corona-Maßnahmen eine angenehme Reiseatmosphäre.“ Fest steht aber auch, die Folgen der Corona-Pandemie haben die weltweit tätigen Reiseleiter*innen schwer getroffen.

Gebeco Reiseleiterinnen berichten über ihre Corona-Erfahrungen
„Schwerer Liebeskummer fühlt sich ähnlich an“, beschreibt Gebeco Reiseleiterin Dörthe Kaiser das Leben ohne weltweites Reisen. „Zunächst einmal stand das Finanzielle im Vordergrund: Wie soll es jetzt weitergehen?“ Trotz der schwierigen Situation kam es für Kaiser nie in Frage, den Tourismus als Arbeitssektor zu verlassen. Die Idee, Reisen virtuell durchzuführen und so doch noch ein paar Reisegefühle über die Corona-Zeit zu retten, war Kaiser ebenso willkommen wie Gebeco. „Eine virtuelle Reise ist bestimmt ein eindrücklicheres Erlebnis als die Lektüre eines Reiseführers oder das Betrachten von allgemeinen Reiseclips. Fernweh wird durch eine virtuelle Reise gleichermaßen angeheizt wie auch ansatzweise befriedigt“, resümiert Kaiser über die bereits mehrfach gemeinsam mit Gebeco durchgeführten virtuellen Reisen. „Aber eine physische Reise kann die virtuelle natürlich nicht ersetzen“, steht für Kaiser fest. Auch Reiseleiterin Vera Prenzlow vermisst das Reisen und die Besucher schmerzhaft. Eigentlich würde sie momentan Reisende durch ihr Heimatland Südafrika führen. Stattdessen näht sie Masken für die Townships, liefert Lebensmittel an Altersheime und kocht Suppen für Bedürftige. „Die afrikanische Lebensform Ubuntu, einer für alle – alle für einen, hat in der Corona-Krise eine ganz neue Bedeutung bekommen“, stellt Prenzlow fest. In Südafrika wurde gleich zur Anfang der Pandemie ein sehr strenger Lockdown verhängt. „Allerdings ist es in den Townships unmöglich, in den kleinen Hütten und Häusern bei den großen Familien Abstand zu halten. Auch fällt es vielen schwer, die Pandemie zu verstehen, denn Krankheiten werden oft als Strafe der Vorfahren gesehen“, erklärt Prenzlow. Was bleibt, ist die Hoffnung auf die neue Reisesaison und ein fast Corona freies Jahr 2021. „Kapstadt gehört zu den windigsten Städten der Welt und da passt in dieser Zeit der Spruch sehr gut: Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen“, spricht Prenzlow allen im Tourismus Tätigen Mut zu.

Beitrag von auf 7. September 2020. Abgelegt unter Urlaub & Reisen. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

Schreibe einen Kommentar




Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste