Wahrheitenüber das Impfen (AUDIO)

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Masern, Pocken, Kinderlähmung – diese Krankheiten sind hierzulande
zum Glück meist nicht mehr lebensbedrohlich. Denn die Mehrheit von
uns ist geimpft. Eine segensreiche Erfindung, die aber auch Kritiker
hat. Petra Terdenge berichtet:

Sprecherin: Es gibt zum Beispiel Menschen, die gesundheitliche
Schäden befürchten. Vielleicht, weil es viele Mythen und
Halbwahrheiten über das Impfen gibt. Doch die Angst ist unbegründet,
sagt Sonja Gibis von der „Apotheken Umschau“:

O-Ton Sonja Gibis 11 sec.

„Wie jedes Medikament haben auch Impfungen Nebenwirkungen. Die
Einstichstelle kann sich röten, der Arm anschwellen, man fühlt sich
vielleicht einen Tag fiebrig und schlapp. Schwere Komplikationen sind
aber äußerst selten.“

Sprecherin: Auch die Behauptung, das Impfen würde die Abwehrkräfte
schwächen, stimmt nicht. Stattdessen werden die Abwehrkräfte
trainiert:

O-Ton Sonja Gibis 15 sec.

„Das geschieht, indem der Impfstoff den Körper in Kontakt mit
abgeschwächten Erregern bringt oder auch Bestandteilen davon. Der
Körper lernt das Virus oder das Bakterium kennen und bildet gezielt
Antikörper dagegen. Beim Kontakt mit dem natürlichen Erreger kann er
sich schnell wehren.“

Sprecherin: Die meisten Impfungen müssen regelmäßig aufgefrischt
werden. Doch dazu müsste man sich daran erinnern…

O-Ton Sonja Gibis 24 sec.

„Die meisten Auffrischungen sind alle zehn Jahre nötig. Das ist
eine lange Zeit, die kann man leicht aus dem Blick verlieren. Der
Impfpass könnte da helfen, aber viele haben längst vergessen, wo sie
ihn hingesteckt haben oder wissen auch gar nicht, welche Impfungen
man als Erwachsener überhaupt auffrischen muss. Umfragen zufolge
würden sich achtzig Prozent wünschen, an Impftermine erinnert zu
werden. Hier könnte man durchaus ansetzen, um die Impfquoten zu
steigern.“

Abmoderationsvorschlag:

Vielleicht kann die elektronische Krankenkarte uns irgendwann an
Impftermine erinnern, schreibt die „Apotheken Umschau“. Doch bis es
so weit ist, sollten wir unseren Impfpass an einem Ort aufbewahren,
wo wir ihn wiederfinden. Außerdem kann oft auch der Hausarzt Auskunft
über die fälligen Impftermine geben.

Pressekontakt:
Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: presse@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de

Original-Content von: Wort & Bild Verlag – Apotheken Umschau, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 17. September 2018. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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