Wann ist ein Knochenaufbau in der Implantologie nötig?

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Ludwigshafen, 25.04.2020 – Der Knochenaufbau vor einem Zahnimplantat

Vor Implantationen oder bei einer Parodontitis Behandlung kann ein Knochenaufbau notwendig sein, um den Kieferknochen ausreichend zu stabilisieren. Solch ein Knochenaufbau ist eine chirurgische Maßnahme, die ein spezialisierter Zahnarzt oder Implantologe vornimmt, wenn der Kieferkamm zu niedrig oder zu schmal ist. In diesem Zusammenhang wird auch von einem Kieferaufbau, im zahnlosen Ober- oder Unterkiefer, gesprochen.

Warum und wann kommt es zu einem Knochenverlust?

Wenn ein Knochen nicht belastet wird, zum Beispiel, wenn ein Zahn gezogen wurde, baut er sich ab. Wer dann ein Implantat eingesetzt haben möchte, sollte rasch handeln und nicht allzu lange warten. Doch auch eine Parodontitis oder andere Entzündung des Zahnes kann die Ursache für einen Knochenverlust sein. Auch bei Verletzungen, zum Beispiel beim Ziehen eines Zahnes, oder nach einer Bestrahlung kann der Knochen zurückgehen.

Wie sich die verschiedenen Verfahren zum Knochenaufbau unterscheiden

Beim Knochenaufbau kann von vier verschiedenen Verfahren gesprochen werden. Diese sind der Sinuslift, die Knochenspreizung (Bone Spreading), die Kieferkammaugmentation und die Distraktionsosteogenese. Beim Sinuslift handelt es sich um eine Methode, bei der ein Knochenaufbau im Oberkiefer, in Höhe der Backenzähne, durchgeführt wird.

Ist der Knochenschwund fortgeschritten und der Kieferknochen dadurch so schmal, dass er mit einem Zahnimplantat nicht versorgt werden kann, kann der Kieferknochen durch eine Knochenspreizung (Bone Spreading) geweitet werden. Danach kann das Zahnimplantat fixiert werden.

Bei der Kieferkammaugmentation (Knochenblock) wird ein körpereigenes Knochenstück aus einer anderen Kieferregion entnommen, angepasst und an der entsprechenden Stelle angeschraubt. Durch diese Methode kann der Kiefer in Breite und Höhe vergrößert werden.

Eine weitere Methode ist die Distraktionsosteogenese, dies ist eine Knochenneubildung durch Auseinanderziehen. Bei diesem Verfahren wird ein Höhengewinn durch natürliches Wachstum erreicht. Hierbei werden Knochen aufgebaut oder verlängert. Die Distraktionsosteogenese beruht auf den Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers.

Wie lange dauert der Eingriff beim Knochenaufbau?

Der Aufbau eines Knochens kann unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden und dauert etwa 30 bis 90 Minuten. Die Folgen eines Knochenaufbaus sind je nach Größe unterschiedlich. Werden eigene Knochen entnommen, entsteht eine zusätzliche Wunde. Bei einem seitlichen Aufbau können Schwellungen die Folge sein, die in der Regel jedoch kaum Schmerzen verursachen. Normal sind leichte Wundschmerzen, die jedoch mit den üblichen Schmerzmitteln bekämpft werden können.

Fazit

Professor Dr. Dhom und seine Kollegen sind Spezialisten im Bereich der oralen Implantologie und Zahnheilkunde. In der Praxis werden nur haltbare und verträgliche Materialien verwendet. Das Team um Professor Dhom verfügt über eine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Implantologie und des Knochenaufbaus. Wer weitere Informationen benötigt, sollte sich mit der Praxis in Verbindung setzen, um alle ungeklärten Fragen zu klären. Hierzu kann das Kontaktformular verwendet werden.

Beitrag von auf 25. April 2020. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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