Was tun bei Arthrose und Arthroseschmerzen

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Der Begriff Arthrose bezeichnet einen fortschreitenden Verschleiß der Gelenke, der zu starken Schmerzen und zur Beschränkung der Beweglichkeit führen kann. Die Krankheit ist besonders bei Menschen über 60 Jahren die häufigste Ursache für Gelenkschmerzen. Oft kann die Gelenkerkrankung jedoch auch schon in jüngeren Jahren auftreten. Statistiken sprechen von etwa 5 Millionen Betroffenen in der Bundesrepublik. Hauptsächlich sind Kniegelenk und Hüftgelenk betroffen und in vielen Fällen ist auch die Schulter angegriffen. Es gibt verschiedene Maßnahmen, mit denen man die Arthrose kontrollieren und die Lebensqualität wesentlich erhöhen kann.

Vorbeugende Maßnahmen zum Schutz gegen Arthrose

Um eine Arthrose hinauszuzögern oder sogar gänzlich zu vermeiden gibt es verschiedene Wege. Dabei handelt es sich um einige Veränderungen in der Lebensweise, die nicht nur den Gelenken, sondern auch der Gesamtgesundheit zugutekommen.

Übergewicht sollte auch im Interesse gesunder Gelenke vermieden werden. Schon wenige Kilos mehr auf der Waage stellen für die Gelenke eine starke Belastung dar, die einen schnelleren Verschleiß fördert. Außerdem sondern Fettzellen ein Hormon ab, dass im ganzen Körper Entzündungen begünstigt und somit die Schmerzen bei Arthrose verstärken.

Bewegung und Muskeltraining sind für die Gelenkgesundheit ebenfalls von Wichtigkeit. Sanfte Bewegungen können dazu beitragen, dass sich die Knorpelmasse der Gelenke regenerieren kann und ein Verschleiß vermieden wird. Eine starke, gut trainierte Muskulatur kann die Gelenke bei den verschiedenen Bewegungsabläufen unterstützen und entlasten. Die Gelenke werden geschont und daher vor Verschleiß geschützt. Jedoch sollte man die Gelenke vor Fehlbelastungen schützen, die beispielsweise bei Sportarten mit einer sehr einseitigen Belastung auftreten. Bestes Beispiel dafür ist das Tennisspielen, bei dem die Gelenke des Spielarms übermäßig beansprucht werden.

Wenn sich eine Arthrose bereits gebildet hat

Aber was tun bei Arthrose und Arthroseschmerzen? Ist die Arthrose bereits stark ausgeprägt, so sollte man weiterhin auf Bewegung Wert legen. Physiotherapie kann in solchen Fällen eine ausgezeichnete Lösung sein, um die Beweglichkeit des Gelenks zu erhalten und gleichzeitig die Schmerzen zu lindern. In verschiedenen Fällen können auch physikalische Therapien mit Wärme- Kälte- oder Strombehandlung eingesetzt werden, um die Schmerzen zu vermindern.

So wirkt die richtige Ernährung gegen Arthrose und Arthroseschmerzen

Mit der Ernährung kann die Arthrose ebenfalls beeinflusst werden und zwar auf negative, wie auch auf positive Weise. Etliche Nahrungsmittel, die wir unserem Körper zuführen, können sich schädlich auf die Gelenke auswirken. Nikotin und Alkohol vermindern die Vitalität der Knorpelzellen und es kommt zu einem schnelleren Verschleiß der Gelenke. Fastfood, fettes Fleisch sowie Weißmehl und Zucker sind weitere Lebensmitteln, die vermieden werden sollten. Sie enthalten Stoffe, die sich negativ auf die Gelenkgesundheit auswirken und ein Einsetzen von Arthrose fördern sowie die Schmerzen verschlimmern können.

Doch gibt es auch eine lange Liste von Lebensmitteln, die für die Gelenke gesund sind. Dazu gehören alle Obst- und Gemüse Sorten, aber auch Fisch, Hülsenfrüchte und gesunde Proteine, wie man sie beispielsweise in Eiern findet. Auch Brühe aus Knochen kann eine gute Proteinquelle darstellen, die den Gelenken zugutekommt.

Behandlung mit Medikamenten

Eine Behandlung von Arthrose durch eine Umstellung der Lebensweise kann meistens gute Erfolge erzielen, verbessert die Lebensqualität der Patienten deutlich und ist einer medikamentösen Therapie vorzuziehen.

Bei starken Schmerzen verschreibt der Arzt häufig entzündungshemmende Mittel, die gleichzeitig den Schmerz stillen, wie beispielsweise Ibuprofen. Solche Medikamente sollten jedoch keine Dauerlösung darstellen, da sie mit Nebeneffekten belastet sind, die wiederum andere gesundheitliche Probleme hervorrufen können. Als letzte Möglichkeit, wenn andere Therapieansätze versagt haben, steht dem Patienten auch ein operativer Eingriff zur Verfügung, wie beispielsweise eine Knorpeltransplantation oder das Einsetzen eines Kunstgelenks.

Beitrag von auf 24. Februar 2020. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Antworten geschlossen, Trackback ist möglich.



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