Welche Medikamente helfen gegen Magen-Darm-Beschwerden?

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Magen-Darm-Beschwerden kommen häufig vor. Nicht immer haben sie einen ernsten Hintergrund. Sie können akut und von Durchfall und Erbrechen begleitet sein. Die Übeltäter sind dann oft Bakterien. Chronische Magen-Darm-Beschwerden hingegen mit Symptomen, wie Völlegefühl oder Blähungen, können auf ein Reizdarm-Syndrom hindeuten. Sind die Magen-Darm-Beschwerden mit starken Schmerzen verbunden, ist ein Gang zum Arzt ratsam. Handelt es sich eher um Unwohlsein, helfen Medikamente.

Wie kommt es zu Magen-Darm-Beschwerden?

Jeden Tag muten wir unserer Verdauung viel zu. Einen deftigen Wurstsalat mit Zwiebeln, eine Sahne- oder Cremetorte, eine Pizza mit viel Käse oder ein Eis. Die Folge sind oft Magen-Irritationen oder gar -Störungen. Sie können mäßig stark oder sehr heftig ausfallen. Unser Magen-Darm-Trakt vollbringt bei der Verarbeitung der zugeführten Nahrungsstoffe Wunder. Er sorgt dafür, dass die Nahrungsbestandteile aufgespalten und zu den Zellen transportiert werden. Unverdauliches wird direkt über den Stuhl oder Urin ausgeschieden. Werden über die Nahrung Keime oder Salmonellen aufgenommen, kann dies zu akutem Durchfall (Diarrhoe) führen. Weitere Symptome sind Magenschmerzen, Blähungen, Krämpfe oder Übelkeit. Sie sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Unbehandelt können sie zu einem Mangel an lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen führen. Die Folge wären schwerwiegende gesundheitliche Folgen. Gerade bei akutem Durchfall und Erbrechen müssen ergänzend Vitamin B1, Folsäure, Zink und Magnesium zugeführt werden.

Was hilft gegen Magen-Darm-Beschwerden?

Grundsätzlich kommen bei Magen-Darm-Beschwerden neben chemischen Wirkstoffen pflanzliche Medikamente infrage. Dabei muss die eingesetzte Kräutermedizin (Phytotherapie) den naturwissenschaftlichen Anforderungen entsprechen. Das bedeutet in erster Linie einen Nachweis der Wirksamkeit und Verträglichkeit. Am besten helfen Kümmel und Pfefferminze. Sie führen zur Muskelentspannung und reduzieren dadurch das Völlegefühl und Blähungen. Durch ihre pflanzliche Herkunft sind die Magen Darm Medikamente rezeptfrei. Ein wirkungsvolles Magen Darm Medikamente lindert zahlreiche Beschwerden effektiv und vor allem schnell. Von Vorteil sind Arzneimittel die die Heilkraft der Pflanzen als Grundlage haben. So besteht ein Medikament zum Beispiel aus der Kombination von 9 Heilpflanzen und setzt an mehreren Stellen des Verdauungstrakts gleichzeitig an. So ist es gut verträglich und kann über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Verschlimmern sich die Beschwerden allerdings, ist spätestens nach einer Woche ein Arzt aufzusuchen.

Helfen Hausmittel gegen Magen-Darm-Beschwerden?

Gegen Magen-Darm-Beschwerden werden in der Regel Arzneimittel auf pflanzlicher Basis eingesetzt. Sie zählen schon zu den natürlichen Heilmitteln, auch wenn sie industriell hergestellt sind. Wer Kräuter oder andere Hausmittel unverarbeitet nutzen möchte, kann verschiedene überlieferte Hausmittel ausprobieren. Das funktioniert solange keine organischen Ursache für die Beschwerden vorliegen. Vor allem gegen Durchfall kannte schon Oma zahlreiche Hausmittelchen. Sehr beliebt und wirkungsvoll ist Heilerde (bindet Giftstoffe). Das natürliche Wundermittel hilft Mensch und Haustier. Zudem helfen alle Obst- und Gemüsesorten, die Pektine enthalten, wie beispielsweise Äpfel, Bananen, Karotten. Am besten alles pürieren, dann ist es leichter verdaulich. In jedem Drogeriemarkt gibt es Magen-Darm-Tees aus Heilkräutern. Sie wirken entzündungshemmend und beruhigend. Ein Klassiker, der sich bei Magen-Darm-Beschwerden eisern hält, ist Cola mit Brezel oder Salzstangen. Die Kombination ist allerdings nicht die beste Wahl. Salz (Stangen oder auf der Brezel) führt dem Körper zwar verloren gegangenes Natrium zu, jedoch kein Kalium. Cola ist eine Flüssigkeit, die jedoch zu viel Zucker enthält und praktisch keine Elektrolyte. Grundsätzlich gilt bei Durchfall und Erbrechen immer: trinken, trinken, trinken. Der Flüssigkeits- und Elektrolytverlust muss wieder ausgeglichen werden. Am besten durch Mineralwasser, Saftschorlen, Brühe oder Kräutertees.

Beitrag von auf 15. September 2020. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Antworten geschlossen, Trackback ist möglich.



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