Weniger Keime in der Küche: Spüllappen aufhängen, wegwerfen oder waschen (AUDIO)

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Anmoderationsvorschlag: Einen Spüllappen haben wir wohl alle in
der Küche. Oft liegt er zusammengeknüllt und feucht auf der Spüle.
Spätestens wenn er anfängt zu riechen, sollte man ihn auswechseln,
sagt Petra Bröcker:

Sprecherin: Eigentlich sollen Spüllappen für Sauberkeit sorgen,
doch hygienisch sind sie nicht. Zumindest dann nicht, wenn sie
stundenlang feucht bleiben. Was dann passiert, dazu Hans Haltmeier,
Chefredakteur der „Apotheken Umschau“:

O-Ton Hans Haltmeier: 20 sec.

„In feuchten Spüllappen sammeln sich Speisereste und Flüssigkeiten
an. Das ist ein idealer Nährboden für Bakterien wie zum Beispiel
Salmonellen und andere Keime, die fühlen sich dort wohl und können
sich beim Wischen verbreiten. Gerade im Sommer sind die
Wachstumsbedingungen besonders gut und das kann dann zu
Magen-Darm-Infektionen führen.“

Sprecherin: Spüllappen können zu regelrechten Bakterienschleudern
werden. So bekommen Sie die Keime unter Kontrolle:

O-Ton Hans Haltmeier: 18 sec.

„Die Lappen sollten nach Gebrauch immer mit heißem Wasser
ausgespült werden, ausgewrungen und dann zum Trocknen aufgehängt.
Mindestens einmal wöchentlich, bei starker Nutzung sogar täglich,
sollte man Spüllappen ersetzen. Man kann sie dann wegwerfen oder bei
60 Grad in der Maschine waschen.“

Sprecherin: Damit in der Küche die Hygiene stimmt, muss auch der
Kühlschrank sauber sein:

O-Ton Hans Haltmeier: 24 sec.

„Interessanterweise zeigen Umfragen, dass nur knapp jeder Zweite
seinen Kühlschrank mindestens einmal pro Monat putzt, wie es
notwendig wäre. Viele denken, Keime sterben im Kühlschrank sicherlich
ab, aber die meisten Mikroorganismen stellen dort nur das Wachstum
ein und fallen also in eine Art Kälteschlaf. Interessanterweise
können sich manche Bakterien bei Kälte sogar vermehren.“

Abmoderationsvorschlag:

Ein weiterer Tipp aus der „Apotheken Umschau“: In zerkratzten
Schneidebrettchen können sich ebenfalls Bakterien einnisten. Deswegen
sollte man die Brettchen ersetzen, wenn sie zu stark zerfurcht sind.

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de.

Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.apotheken-umschau.de

Beitrag von auf 17. August 2015. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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