Digitale Medizin: Die Zukunft ruft / Wissenswertesüber E-Rezept und Gesundheits-Apps (AUDIO)

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Anmoderation: Durch die Pandemie sind viele Bürger mit digitaler Medizin in Berührung gekommen, manche haben zum Beispiel eine Video-Sprechstunde besucht. Eine weitere digitale Neuerung ist das E-Rezept. Petra Terdenge berichtet:

Sprecherin: Das digitale Rezept ist voraussichtlich ab Oktober bundesweit verfügbar, ab dem kommenden Jahr soll es für apotheken- und verschreibungspflichtige Arzneien die Regel sein. Wie das E-Rezept funktioniert, erklärt Tina Haase von der Apotheken Umschau:

O-Ton Tina Haase 25 sec.

„Wenn der Arzt ein Medikament verschreibt, dann druckt er es künftig nicht mehr wie gewohnt auf rosa Papier, sondern er lädt es in einen speziellen Speicher in dem neuen digitalen Gesundheitsnetz, was Apotheker und Ärzte miteinander verbindet. Der Patient bekommt einen Code auf sein Smartphone, mit dem er dann das Rezept einsehen kann und bei der Apotheke einlösen kann.“

Sprecherin: Nach wie vor gibt es die Möglichkeit, das Rezept in Papierform zu bekommen. Doch die digitale Version bietet Vorteile:

O-Ton Tina Haase 24 sec.

„Die verordneten Arzneien können auch in einen Medikationsplan eingetragen werden. Der wird auf dem Chip der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert. Sieht der Apotheker so alles auf einen Blick, kann er gefährliche Wechselwirkungen schneller erkennen. Geplant ist auch, dass der Medikationsplan künftig in der elektronischen Patientenakte gespeichert wird.“

Sprecherin: Schon seit letztem Jahr können wir uns Gesundheits-Apps, die so genannten digitalen Gesundheitsanwendungen, verschreiben lassen. Damit wir aus der Masse an verfügbaren Apps die richtige Wahl treffen, hilft eine Behörde:

O-Ton Tina Haase 14 sec.

„Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte listet inzwischen die ersten Anwendungen, die gewisse Standards erfüllen. Es prüft zum Beispiel die Qualität, die Nutzerfreundlichkeit und den Datenschutz.“

Abmoderation: Wer sich für die digitalen Gesundheitsanwendungen interessiert, sollte sich ärztlich beraten lassen, rät die Apotheken Umschau. Die Apps können zum Beispiel bei der Therapie von Depressionen, Tinnitus und Schlafstörungen unterstützen.

Viele weitere interessante Gesundheitsnews gibt es unter www.apotheken-umschau.de

Pressekontakt:

Katharina Neff-Neudert
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Beitrag von auf 15. Juni 2021. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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