Rheinische Post: Anne Gesthuysen: Mit einem Kind legt sich bei Frauen der berufliche Ehrgeiz

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Bestseller-Autorin Anne Gesthuysen glaubt nicht
daran, dass eine Familie mit zwei zielstrebigen Karriereeltern
funktionieren kann. “Irgendjemand muss zurückstecken”, sagte die
49-Jährige im Gespräch mit der Düsseldorfer “Rheinischen Post”
(Samstag). Sie habe in Absprache mit ihrem Mann, TV-Moderator Frank
Plasberg, ihren Job im ARD-“Morgenmagazin” aufgegeben, weil der Preis
für ihre Familie – Schlafmangel, schlechtes Gewissen, Zerrissenheit
und Stress zu Hause – zu hoch gewesen sei. “Wenn ein Kind da ist,
legt sich der Ehrgeiz. So ging es mir zumindest, dabei bin ich
eigentlich ein sehr ehrgeiziger Typ”, sagte Gesthuysen. “Vermutlich
geht es vielen Müttern auf dem Weg in die Führungsposition so. Um da
hinzukommen, braucht man Ehrgeiz, Ellenbogen, Ausdauer, aber wenn man
zu Hause einen Kurzen hat, verliert sich das – zumindest eine ganze
Zeit lang.” Wer nicht auf qualifizierte Köpfe verzichten wolle, müsse
daran arbeiten, die Mütter zurückzugewinnen, wenn die Kinder aus dem
Gröbsten raus seien. “Wer sagt denn, dass man nicht mehr
Führungskraft sein kann, wenn man zehn Jahre halbtags gearbeitet hat?
Und Kinder erziehen einen ja auch weiter, in Sachen Kommunikation
allemal.”

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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Beitrag von auf 22. Dezember 2018. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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